Der Taupunkt bzw. die Feuchtediffusionsfähigkeit einer von Innen zu verstärkenden Fachwerk-Außenwand (Drempel im OG und im geschützten Bereich unter 110-cm Dachüberstand) ist im Hinblick auf die EnEV-Vorschriften anhand eines Wunschaufbaus des Bauherrn und ggf. anhand eines alternativen für den Bauherrn besser geeigneten Wandaufbaus zu berechnen.
Danach soll eine Empfehlung über den als am günstigsten angesehenen Wandaufbau einschließlich des verwendeten Mörtel-Materials ausgesprochen werden.
Außerdem sollte eine Empfehlung erfolgen, nach welcher EnEV (2007 oder 2009) dies für die Ziele des Bauherrn am besten erreicht werden kann (EnEV 2009 U-Wert = 0,84 ?).
(Bauantrag kann noch vor Okt. 2009 gestellt werden).
Problem: das Fachwerk kann nur von Innen gedämmt werden, die äußere 11-cm Fachwerkwand mit Vollziegel-Ausfachung und diffusionsfähigem Kalk-Außenputz auf den Ziegeln soll erhalten bleiben.
Oberstes Ziel ist für den Bauherrn die Vermeidung von Schimmel, Feuchtigkeit, Fäulnis und Tauwasser in der Fachwerkwand.
Die Erzielung möglichst hoher Dämmwerte ist im Falle dieses Bauteiles für den Bauherrn auch in Bezug auf bereits bekannt gewordene Bauschäden an Fachwerhäusern durch Innendämmung absolut nachrangig.
Außerdem wünscht sich der Bauherr eine möglichst hohe Speichermasse der Außenwand um den Wärmeeintrag aus großen Fensterflächen im Sommer abzupuffern.
Die Speichermasse soll daher nicht durch Innendämmung vom Innenraum abgeschnitten werden (angedachter Aufbau daher von innen zunächst Vollziegel als Speichermasse, dann Leichtziegel um die EnEV zu erfüllen, dann Fachwerk).
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