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Was kostet Baumfällen?

Die Preise für eine Baumfällung im Überblick

Posten Ø Kosten
Fällgenehmigung 25 – 85 €
Baumfällung ohne Wurzelentfernung und Astentsorgung 200 – 400 €
Entfernen der Baumwurzel ca. 70 €
Aufbereitung größerer Holzstücke zu Kaminholz 50 – 100 €
Stubben entfernen und entsorgen 60 – 150 €
Entsorgung der Grünabfälle 100 – 150 €
Gesamtkosten ungefähr 600 – 1.100 €

Bei kranken, beschädigten, zu großen oder störendenden Bäumen entscheidet sich der Grundstückseigentümer für eine Fällung. Die Beauftragung eines Fachmanns ist hierbei unumgänglich, denn das Fällen eines Baums ohne professionelle Kenntnisse und Ausrüstung ist lebensgefährlich.

Die Kosten für eine Baumfällung setzen sich aus verschiedenen Einzelposten zusammen. Je nach Baumgröße, Aufwand und weiteren Arbeiten wie eine anschließende Entsorgung sind unterschiedlich hohe Preise einzukalkulieren. Um als Eigentümer den Überblick zu behalten, haben wir eine Übersicht der durchschnittlichen Kosten erstellt. Kostenfallen bei der Baumfällung lassen sich so gezielt vermeiden.

Die in der Tabelle angegebenen Kosten sind Richtwerte für einen durchschnittlichen Baum mit einer Höhe von 15 Metern. Der Fachmann bestimmt bei einer generell kostenfreien Besichtigung vor Ort, welchen Aufwand die Arbeiten verursachen und legt daran den Preis fest.

Die Kosten im Detail

Was beeinflusst den Preis?

Baum fällen im Winter

Viele Faktoren beeinflussen den Preis für die Baumfällung. Es gilt: Je mehr Aufwand, desto teurer wird es für den Auftraggeber.

Je höher und stärker ein Baum ist, desto mehr Aufwand ist eine Fällung. Dies schlägt sich in den Kosten nieder. Ebenso wirkt sich die Beastung auf den Preis aus: Ist der Baum voll beastet oder nur zur Hälfte? Sind die Zweige lang, dick, dünn oder kurz? Befinden sich Teile des Baums im Nachbargrundstück oder über dem eigenen Haus, wird es ebenfalls teurer. Auch die Höhe des Baums bestimmt über den Preis: Je höher, desto mehr kostet es.

Des Weiteren entscheidet die Umgebung über die Kosten: Gefahrenquellen wie Strom- und Telefonleitungen, Pools oder schützenswerte Stellen im Garten erschweren das Fällen und sorgen für mehr Aufwand. Halteverbote oder Straßensperren, die für die Baumfällung nötig sind, schlagen ebenfalls mit höheren Kosten zu Buche. Ist kein geeigneter Zufahrtsweg für den Abtransport vorhanden, muss der Baum in Teilen abtragen oder gar zum Transportfahrzeug getragen werden, steigen die Kosten.

Arbeitskosten – was kostet das Baumfällen?

Hebebühne für Baumarbeiten

Eine pauschale Aussage zu den Kosten einer Baumfällung lässt sich nicht treffen, da viele Faktoren eine Rolle spielen. Der Fachmann legt die genauen Kosten bei einer Ortsbegehung fest.

Als Richtwert gelten bei einem durchschnittlichen, 15 Meter hohen Baum folgende Preise: Das reine Fällen schlägt mit 200 bis 400 Euro zu Buche. Dabei fällt und zerlegt der Fachmann den Baum von oben; zusätzlich entsorgt er Kleinholz. Das Wurzelwerk verbleibt im Boden, große Holzstücke bleiben beim Auftraggeber.

Kosten für weitere Leistungen und Nacharbeiten

Wer im Rahmen der Baumfällungen weitere Leistungen wünscht, sollte mit folgenden Kosten rechnen:

Sollen die Wurzeln aus dem Boden entfernt werden, sind zusätzliche 70 Euro zu kalkulieren. Das Aufbereiten größerer Holzstücke zu Kaminholz kostet 50 bis 100 Euro. Die Kosten für das Entfernen und Entsorgen von Stubben belaufen sich auf 60 bis 150 Euro.

Beachtenswertes beim Baumfällen

Baumfällzeiten berücksichtigen

Grundstücks- und Baumeigentümer sind gesetzlich verpflichtet die bestehenden Gesetze und Verordnungen zu Baum- und Naturschutz einzuhalten. Entsprechende Vorgaben finden sich im Fall der Baumfällung im Naturschutzgesetz, der Baumschutzverordnung und im Landesstraßengesetz.

So sind zwischen dem 1. März und dem 31. September Baumfällarbeiten außerhalb des Walds gesetzlich verboten. Dies gewährleistet den Schutz einheimischer Vögel und ihrer Nistplätze. Eine Ausnahmegenehmigung, etwa bei Sturmschäden oder stark erkrankten Bäumen, ermöglicht das Fällen innerhalb der Sperrzeit.

Genehmigungen einholen

Genehmigung

Beim Fällen großer Laub- und Nadelbäume ist die Genehmigung des zuständigen Ordnungsamts einzuholen. Generell ist diese bei Bäumen nötig, deren Stammdurchmesser über 80 Zentimeter liegt – gemessen auf einer Höhe von 1,00 bis 1,30 Meter. Achtung: Diese Angaben unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde. Vor dem Fällen am besten Erkundigungen bei der verantwortlichen Stelle einholen.

Die Kosten für diese Genehmigung belaufen sich je nach Gemeinde auf 25 bis 85 Euro. Wer keine einholt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von mehreren Tausend Euro rechnen. Für das Fällen von Obstbäumen gelten andere Vorschriften, welche im Bundeskleingartengesetz zu finden sind.

Wichtig: Die Genehmigung rechtzeitig einholen. Die Bearbeitung des Antrags kann bis zu acht Wochen in Anspruch nehmen.

Achtung Preisschwankungen – am besten mehrere Angebote einholen

Gestückelte Holzstämme

Die Preise für eine Baumfällung variieren von Anbieter zu Anbieter. Schwankungen von mehreren Hundert Euro sind möglich. Es lohnt sich daher für den Auftraggeber, mehrere Angebote von verschiedenen Anbietern einzuholen und sich für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu entscheiden.

Tipp: Sollen mehrere Bäume zur selben Zeit gefällt werden, gewähren einige Anbieter einen Mengenrabatt.

Checkbox zum Baumfällen:

  • Baumfällzeiten beachten: Baumfällung nur von 1. Oktober bis Ende Februar durchführbar
  • Genehmigung beim Ordnungsamt einholen
  • Gewünschte Maßnahmen festlegen
  • Mehrere Angebote einholen
  • Angebot mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis wählen
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