Jetzt Abrissunternehmen für Ihren Auftrag finden!

Was soll gemacht werden?
    HandwerkerAbrissunternehmen

    7.057 Abrissunternehmen bei MyHammer

    Abrissunternehmen

    Die Aufgabe von Abrissunternehmen ist das Zerkleinern von Gebäuden oder Gebäudeteilen, sowie die fachgerechte Entsorgung des dabei anfallenden Schutts. Je nach Art des abzureißenden Bauwerks führt das Unternehmen Demontagearbeiten aus, zerstört mittels schwerer Baumaschinen oder zerschlägt es mit einer sogenannten Abrissbirne. Im Einzelfall kann auch eine kontrollierte Sprengung stattfinden. Wenn nur Teile eines Gebäudes zu entfernen sind, arbeiten die Fachbetriebe mit Wandsägen und Kernbohrgeräten.

    Abrissunternehmen laden den anfallenden Schutt auf Container oder verpacken ihn in Big Bags, wenn nötig auch luftdicht, um das Austreten von Schadstoffen zu verhindern. Der Fachbetrieb achtet darauf, dass durch den Transport des Materials weder die Umwelt noch Menschen zu Schaden kommen.

    Die Tätigkeit umfasst meist auch die Auswahl einer geeigneten Einrichtung für das Entsorgen. Je nach anfallendem Material ist dies eine Bauschuttdeponie, ein Recyclingunternehmen oder eine Anlage für Sondermüll.

    Abriss beauftragen – Was ist zu beachten?

    Da das Abrissgewerk ein extrem großes und unterschiedliches Aufgabengebiet umfasst, ist es nicht leicht ein für den Einsatzzweck geeignetes Unternehmen zu finden. Sofern es um tragendes Mauerwerk geht oder wenn Abstütz- und Unterfangarbeiten notwendig sind, benötigt der Betrieb eine Zulassung als Maurer und Betonbauer. Diese Gewerke setzen eine Meisterpflicht voraus.

    Generell muss der Auftraggeber genau abschätzen, welche Art von Bauwerk zu beseitigen und mit welchen Schadstoffen zu rechnen ist. Dies übernimmt am besten ein Bausachverständiger. In vielen Fällen ist außerdem ein Statiker erforderlich. Außerdem muss der Hausbesitzer klären, welche Genehmigungen erforderlich sind.

    Durchschnittliche Kosten für Abrissarbeiten

    Mit welchen Kosten zu rechnen ist, hängt weitgehend von der Art und dem Zustand des Bauwerks ab. Im ungünstigsten Fall ist pauschal mit etwa 1.500 Euro allein für die Planung und das Prüfen auf Schadstoffe zu rechnen.

    Sofern das Haus frei von gefährlichen Stoffen ist, fallen 20 bis 25 Euro für das Entkernen und das Trennen der Baustoffe an. Der eigentliche Abbruch kostet je nach Höhe des Gebäudes und dem verwendeten Baumaterial zwischen 50 und 100 Euro pro Quadratmeter Grundfläche. Das Entsorgen des Schutts schlägt mit 20 bis 30 Euro pro Kubikmeter zu Buche.

    Bei sehr hohen Gebäuden können durchaus mehrere tausend Euro pro Quadratmeter Grundfläche anfallen.

    Wie erkenne ich ein gutes Abrissunternehmen?

    Betriebe, die eine Qualifikation der RAL Gütegemeinschaft Abbrucharbeiten e.V. nachweisen können sind in der Regel die beste Wahl. Dabei ist zu beachten, dass die Güteklassen auch dazu dienen, das Spezialgebiet des Unternehmens anzuzeigen.

    Besondere Qualifikationen sind vorgeschrieben bei Beeinträchtigung der Tragfähigkeit des Gebäudes, dann ist eine Zulassung als Maurer oder Betonbauer erforderlich. Bei belasteten Baustoffen muss das Abrissunternehmen einen Nachweis über den Abschluss der Lehrgänge gemäß TRGS 519 und BGR 128/TRGS 524 vorlegen können.

    Da der Eigentümer des Gebäudes für den fachgerechten Rückbau und die Entsorgung des Schutts verantwortlich ist, sollte er darauf achten diese Arbeiten ausschließlich von qualifizierten Betrieben ausführen zu lassen. Außerdem muss dieser darauf achten, dass der Abriss erlaubt ist. Welche Folgen ein Fehler haben kann zeigt ein Fall aus Giesingen. Nach dem Abriss eines unter Denkmalschutz stehenden Hauses, muss der Eigentümer dieses wieder aufbauen lassen und eine hohe Strafe zahlen.

    Sofern es sich nicht um eine kleine begrenzte Maßnahme, wie einen Mauerdurchbruch handelt, werden seriöse Unternehmen immer auf einer Besichtigung vorab bestehen. Bei diesem Termin berät das Abrissunternehmen den Auftraggeber ausführlich und erstellt einen Kostenvoranschlag

    In Deutschland reißen Abrissunternehmen jährlich 7000 und 10.000 Wohngebäude ab. Bei der Wahl des Abrissunternehmens sollten sich Auftraggeber neben den genannten Voraussetzungen auch auf Empfehlungen von Freunden und Bekannten verlassen, die bereits Erfahrungen mit einem Abriss gemacht haben. Auch Portale wie MyHammer bieten eine gute Plattform, um Unternehmen zu vergleichen und Bewertungen über durchgeführte Arbeiten anzusehen, um sich für ein kompetentes Abrissunternehmen zu entscheiden.

    Abrissunternehmen – Abgrenzung zu Bauunternehmen

    Bauunternehmen befassen sich überwiegend mit dem Aufbau von Bauwerken. Dazu gehört zumindest auch der Teilabbruch, beispielsweise im Zusammenhang mit dem Setzen von Fenstern und Türen.

    Obwohl die Grundausrüstung für Abbrucharbeiten wie Bagger, Lader und Raupen weitgehend vorhanden ist, führen nur wenige Bauunternehmen komplette Abrissarbeiten aus. Es fehlt an Anbaugeräten, um diese fachgerecht zu erledigen.

    Abriss – Recyling mit TRADITION

    Begriffe wie Abriss, Abbruch oder der in Österreich gebräuchliche Terminus „Demolierung“ lassen an Zerstören denken. Lediglich der Ausdruck Rückbau, lässt anderes vermuten. Heute versuchen die Betriebe wieder weitgehend Baustoffe dem Recycling zuzuführen. In der ferneren Vergangenheit wäre ein Abreißen und Wegwerfen eines Gebäudes undenkbar gewesen.

    In seltenen Fällen, geschah ein „Schnellabriss“ in dem die Menschen ein Feuer legten. Sofern ein Gebäude nicht durch Krieg oder eine Naturkatastrophe völlig zerstört war, nutzten die Bewohner die vorhandene Bausubstanz weiter. Falls dies nicht möglich war, zerlegten sie das Bauwerk mit Hämmern, Winden und Spitzhacken, um auf diese Weise Baumaterial zu gewinnen. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, trugen die „Trümmerfrauen“ wesentlich zum Aufbau bei, indem sie die Steine der zerbombten Häuser von Anhaftungen befreiten. Die ersten Gebäude in den Städten entstanden aus diesem Material.

    Größere Abrissarbeiten sind erst in der neueren Zeit üblich. Sie dienen oft dazu, verseuchte Gebäude von Schadstoffen zu befreien oder das schädliche Material umweltschonend zu vernichten. Aus diesem Grund haben sich viele Betriebe auf das Beseitigen von speziellen Schadstoffen spezialisiert.

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