Ratgeber

7 der ältesten Bauwerke der Welt

Autor:
Redaktion

Unglaublich alt und wahnsinnig spektakulär. Wir begeben uns auf Spurensuche und erhalten Einblicke in tausende Jahre menschliche Entwicklung, Handwerkskultur und Architektur.

Im Ranking der ältesten Bauwerke kann Deutschland leider keinen der oberen Plätze ergattern. Obwohl wir mit der Römerstadt Trier wohl eine der schönsten vorchristlichen Städte Europas haben, können die Bauwerke der Stadt im Südwesten Deutschlands kaum mit den nun folgenden mithalten.

7. Sechin Bajo (3700 v. Chr.)

Unser erstes atemberaubendes Bauwerk führt uns in das entlegene Peru. In der Taloase des Rio Casma, etwa 380 km nördlich von der peruanischen Hauptstadt Lima entfernt, erschöpft sich eine gigantische Anlage. Archäologen nennen den Komplex an Gebäuden Sechin Bajo. Die Forscher sind sich sicher, dass ein Teil der Anlage bereits viertausend Jahre v. Chr. erschaffen wurden. Welche enormen handwerklichen und architektonischen Herausforderungen von unseren Vorfahren bewältigt worden sin müssen, ist kaum vorstellbar.

6. Pentre Ifan (3500 v. Chr.)

Das nächste Bauwerk führt uns nach Wales. Hier haben Menschen circa 3500 Jahre v. Chr. eine Grabkammer aus gigantischen Steinen errichtet. Das in der Jungsteinzeit errichtete Bauwerk diente wohl der Bestattung von Verstorbenen. Der Deckstein der steinernen Grabkammer ist fünf Meter lang und wiegt Schätzungen zur Folge knapp 16 Tonnen. Fraglich bleibt, wie diese Massen von Menschen bewegt werden konnten, wurden bei der Grabungsstelle doch nur sehr einfache Werkzeuge aus Feuerstein gefunden.

5. Listoghil (3600 v. Chr.)

Um 3500 v. Chr. lagen auch in Irland tonnenschwere Riesensteine schwer im Trend. So sehr, dass sich die Iren der Jungsteinzeit dachten, es wäre doch grandios, auf einer Fläche von circa drei Quadratkilometern große Anlagen zu errichten. Der Name des Komplexes lautet Carrowmore, was auf irisch wohl „das große Viertel“ bedeutet. Die größte Steinformation, mit einem ungefähren Durchmesser von 34 Metern, dieser Anlage heißt Listoghil und liegt auf dem höchsten Punkt des Gräberfeldes von Carrowmore.

4. Ggantija (3700 v. Chr.)

Die Tempel von Ggantija haben ihren Namen von den Giganten, welche diese kolossalen Tempel- und Torbauten der Legende nach errichtet haben. Schätzungen zur Folge ist die Tempelanlage auf der Insel Gozo im Archipel von Malta knapp 3800 Jahre v. Chr. errichtet worden.

3. Monte d’Accoddi (4000 v. Chr.)

Das nächste Bauwerk der Superlative befindet sich auf der schönen Mittelmeerinsel Sardinien. Erste Siedlungsspuren datieren Archäologen auf etwa 6000 Jahre v. Chr. Es handelt sich bei dem Bauwerk um eine pyramidenförmige Struktur. Diese ist für den Mittelmeerraum eher untypisch und könnte von mesopotamischen Tempeln inspiriert worden sein. Zudem befinden sich mehrere Rampen, ein riesiger steinerner Altar und ein markanter rundlicher Stein auf dem Arial.

2. Nekropole von Bougon (4700 v. Chr.)

Im Jahr 1840 machten Archäologen eine unglaubliche Entdeckung. Rund 35 km südwestlich der französischen Stadt Poitiers offenbarten sich den Forschern fünf exzellent erhaltene Hügelgräber. Die ältesten Abschnitte der Grabanlage wurden wohl knapp 4700 Jahre v. Chr. errichtet. Solche Gräber verweisen darauf, dass für den Menschen eine Epoche angebrochen war, in der er sesshaft wurde.

1. Cairn von Barnenez (4900 v. Chr.)

Die Steinanlage von Barnenez wurde auf der Halbinsel Kernéléhen in der Bretagne errichtet. Ein Bauwerk, dass wohl zwischen 4900 und 4500 v. Chr. errichtet wurde und damit zu den ältesten Steinanlagen der Welt gehört. Das gigantische Bauwerk wiegt Schätzungen zur Folge knapp 14000 Tonnen bei einer Länge von knapp 70 Metern, einer Breite von 25 Metern und einer Höhe von 8 Metern. Traut man den Statistikern, mussten für das Bauwerk knapp 3000 Tonnen Dolerit und 1000 Tonnen Granit verarbeitet werden. Insgesamt mussten wohl knapp 20000 Arbeitstage für den Bau aufgewendet werden. Mit rund 200 Arbeitern hätte das jungsteinzeitliche Monument in circa 3 Monaten fertiggestellt werden können.

 

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