Emotionen und Leidenschaft pur! Was Handwerk und Fußball verbindet.
Ratgeber

7 Gründe, warum das Handwerk Fußball erst so richtig geil macht

Autor:
Redaktion

Morgen ist es wieder soweit! Das DFB-Pokalfinale steht an. Der legendäre goldene Pokal ist neben der Meisterschale, die begehrteste Trophäe im deutschen Fußball. Der 18-fache Pokal-Gewinner FC Bayern München trifft auf RB Leipzig. Für die meisten deutschen Fußball-Fans nicht gerade ein Herzschlagfinale. Deshalb schreiben wir auch nicht über die beiden Klubs, sondern über Handwerk und Fußball. Denn ohne das Handwerk gäbe es Fußball, wie wir ihn kennen und lieben nicht.

1. Der LED-Manager

Ja es gibt den Beruf des LED-Managers. Er ist unteranderem dafür zuständig, dass die Werbebanner an den Spielfeldrändern einwandfrei laufen und defekte LEDs rechtzeitig ausgetauscht werden. Auch für die gigantischen Flutlichtanlagen sind Elektrotechniker ständig im Einsatz. Jede Menge Arbeit wartet beispielsweise in der Allianz Arena - der Heimat des FC Bayern München. In der Münchner Arena kann eine Fläche von rund 25.000 m² zum Leuchten gebracht und durch moderne LED-Technik circa 16 Millionen Farben erzeugt werden.

2. Klimaneutralität und Fußball

Der FC Augsburg macht es vor. Denn die WWK Arena Augsburg ist das erste klimaneutrale Fußballstadion der Welt. Das ermöglicht moderne Technik und das Handwerk. Wärmepumpen, sechs 40 Meter tiefe Brunnen und Umwälzpumpen, machen den Augsburger Fußballtempel zum Sieger der Nachhaltigkeitsmeisterschaft.

3. Druckbetankung

Ein Fußballtempel der ganz besonderen Art ist die Veltins Arena. Wie in jedem anderen Stadion auch, steht neben dem Spiel an sich vor allem das Bier im Mittelpunkt. Was wäre Fußball ohne Bier? Deshalb haben sich die Chef-Konstruktoren der Arena etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Damit die fußballbegeisterten Fans ihr Bier weder aus der Flasche, noch aus dem Fass zapfen müssen, wurde auf Schalke eine fünf Kilometer lange Bierpipeline installiert, die Bier an 100 Zapfhähne fördert. In den Katakomben des Stadions können circa 52.000 Liter Bier gelagert werden. Einzigartig in Europa! Also schnell Kehle befeuchten und weiter Singen.

4. Mit Sonnenenergie zum nächsten Heimsieg

Das Bremer Weserstadion ist gleich aus doppelter Hinsicht ein Hammer Stadion. Es ist nicht nur das einzige Stadion der Bundesliga mit einem eigenen Bootsanleger, die Heimstätte des SV Werder Bremen produziert auch genug Energie, um knapp 300 Haushalte ungefähr ein Jahr lang mit Strom zu versorgen. Aber wie machen die Bremer das? Ganz einfach, sie haben ihren Fußballtempel in ein kleines sonnenbetriebenes Kraftwerk verwandelt. Auf einer ungefähren Fläche von 16.000 m² ist eine gigantische Fotovoltaik-Anlage in das Stadion integriert worden. Also alle fußballbegeisterten Solarteure aufgepasst, vielleicht habt ihr gerade euren neuen Arbeitgeber gefunden.

5. Livestream, Couch und Public Viewing

Hunderttausende Menschen verfolgen die Bundesliga auf dem heimischen Sofa, via Smartphone oder wie bei den großen WM-Partys im Biergarten. Damit man keine entscheidende Situation verpasst, kümmern sich unzählige Informationselektroniker um den reibungslosen Ablauf. Die deutschen TV-Sender ARD und ZDF zahlten übrigens satte 200 Millionen Euro für die Übertragungsrechte der letzten Fußball WM in Russland im Jahr 2018.

6. Greenkeeper und das heilige Grün

In manch einem Rasen steckt mehr Technik, als in der letzten SpaceX-Rakete von Weltraum-Bewunderer Elon Musk. Standardausstattung vieler moderner Stadionrasen: Sensoren die Feuchtigkeit, Temperatur und Nährstoffgehalt erfassen sowie riesige Beleuchtungsanlagen. Diese sind notwendig, damit der teure Teppich das ganze Jahr über im Saft steht. Und wer kümmert sich darum, dass vor jedem Spiel der Rasen perfekt und in feinster englischer Manier gestutzt ist? Der Gärtner natürlich.

7. Dem Bullen aufs Dach steigen

Rund 50 Millionen Euro will der RB Leipzig die nächsten Jahre in den Ausbau der Leipziger Arena investieren. Von der Rasenkante bis zur Dachfläche sind es übrigens nicht ganz 50 Meter, sondern nur 46,5 Meter. Nach DIN EN 12811 bräuchte man circa 26 Baugerüste der Höhenklasse eins, um vom Rasen aufs Dach zu steigen.

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