Gemütliche Gästebetten gibt es in vielen Formen und Farben.
Ratgeber

Ab in die Koje! Gut schlafen im Gästebett

Autor:
Pauline Schneider

Wie man sich bettet, so liegt man: Ein guter Gastgeber sollte immer eine bequeme Übernachtungsmöglichkeit parat haben.

Draußen wütet ein eisiger Schneesturm und der Nachhauseweg scheint zu ungemütlich. Die letzte Bahn wurde verpasst oder die Verwandtschaft kommt übers Wochenende in die Heimat. Es gibt viele Gründe, warum es in jedem Haushalt mindestens ein Notfallbett geben sollte.

Wenn das Gästezimmer schon vergeben, kein extra Zimmer für Besuch vorhanden ist oder ein Übernachtungsgast mehr als geplant einen Unterschlupf sucht, gibt es viele Möglichkeiten, doch noch kurzfristig ein gemütliches Nest zu bauen.

Das Schlafsofa – Klassiker unter den Gästebetten

Eine Couch, die sich mit ein paar Handgriffen zu einem Bett umbauen lässt, hält wohl den ersten Platz unter den beliebtesten Schlafgelegenheiten für Besucher. So entsteht im Wohnbereich im Handumdrehen ein Gästezimmer, und ohne das zusätzlicher Stauraum benötigt wird, existiert immer eine extra Möglichkeit zum Übernachten.

Die Qualität von Schlafsofas hat sich enorm verbessert. Vor allem die sogenannten Dauerschläfer, die darauf ausgerichtet sind, dass sie regelmäßig zum Bett umfunktioniert werden, haben integrierte Lattenroste und bequeme Federkernmatratzen. Und auch bezüglich des Designs ist das Angebot so groß, dass für jeden Geschmack und zu jedem Einrichtungsstil ein passendes Modell gefunden werden kann. 

Tipp: Selbst wenn nicht regelmäßig auf dem Sofa übernachtet wird, sollte es sich natürlich trotzdem um eine komfortable Liegefläche handeln. Beim Kauf nicht nur Probesitzen, sondern auch Testliegen, um auf unbequeme Rillen oder Erhebungen zu achten, empfiehlt sich.

Im Schrank versteckt

Als eine eher altmodische, aber sehr praktische Variante gilt der Gästeschlafplatz getarnt als Möbelstück. Wer tagsüber wertvollen Raum nutzen möchte, liegt mit einem Schrankbett also ganz richtig. Das Besucherbett kann so unerkannt im Wohnbereich, Arbeitszimmer oder in einem kleinen Raum für Gäste untergebracht werden.

Sind Freunde oder Verwandte abgereist, verschwindet das zusätzliche Nachtlager wieder genauso schnell, wie es aufgebaut wurde. Ein Klappbett in eine Schrankwand zu integrieren gilt als populärste Methode. Aber auch getarnt als Kleiderschrank oder Sideboard im Wohnzimmer sind die versteckten Modelle erhältlich.

Ein großes Plus ist, dass der Schlafkomfort hier sehr hoch sein kann. Oft ist ein Lattenrost in die Modelle integriert und auch die Matratze kann frei gewählt und bei Bedarf ausgetaucht werden.

Schlafmöglichkeit zum Aufblasen

Ist von einer Luftmatratze die Rede, taucht schnell das Bild einer durchsichtigen Schwimmmatte aus dem Sommerurlaub oder eine ungemütliche Camping-Isomatte vor dem inneren Auge auf. Doch es gibt inzwischen Luftbetten, die so mancher Ausziehcouch ernstzunehmende Konkurrenz machen.

Selbst die Luxusausgaben der aufblasbaren Versionen sind im Vergleich zu anderen Gästebetten günstig und für ein paar Nächte durchaus bequem. Die komfortablen Modelle messen um die 50 Zentimeter Höhe, blasen sich durch ein Ventil, welches Luft einsaugt von selber auf und lassen sich in kürzester Zeit wieder entlüften.

Diese Variante hat einen klaren Vorteil. Sie lässt sich klein falten und funktioniert nicht nur im eigenen Zuhause: Da sie leicht zu transportieren ist, wird einfach die eigene Schlafstatt mitgebracht, sollte am Reiseziel Bettenmangel herrschen. 

Zum Ausziehen oder Stapeln

Ein Auszieh-Schlafplatz bietet eine praktische Variante, um eine Pyjamaparty im Kinderzimmer zu veranstalten oder einem befreundeten Paar Obhut zu gewähren. Unter dem eigentlichen Bett befindet sich in einer großen Roll-Schublade eine zweite Matratze. Durch das Herausziehen, entsteht so innerhalb weniger Sekunden ein Lager zum Toben oder Nächtigen.

Ein Stapelbett ähnelt der Auszieh-Version vom Prinzip her sehr, hat aber einen riesigen Vorteil. Aus einem 90-Zentimeter-Modell entsteht in kurzer Zeit ein großes gemütliches Doppelbett. Besonders für kleine Räume eignet sich dieses System. Über Nacht kann bei Bedarf in beiden Betten geschlafen werden, und am Morgen lassen sie sich einfach wieder zusammenstellen. 

Beide Methoden haben gemein, dass ein hoher Schlafkomfort möglich ist, da die Art der Matratze nach Belieben gewählt werden kann. Hauptsächlich ihre Höhe sollte im Blick gehalten werden, damit sie leicht wieder zurück geschoben oder sicher gestapelt werden kann.

Zum Zusammenklappen

Quadratisch, praktisch, gut. Eine Klappmatratze zu Hause zu haben kann nie schaden. Sie ist wegen ihrer geringen Größe leicht zu verstauen und kann auch ohne Hilfe einer zweiten Person problemlos aufgebaut werden.

Zwar gibt es auch von dieser Variante qualitativ sehr hochwertige Exemplare, doch stellt das zusammenfaltbare Besucherbett keine Lösung für einen Übernachtungsgast dar, der für längere Zeit bleibt. Mit einem richtigen Bett kann dieses Modell nicht mithalten. 

Tags:
Gewerke:Raumausstatter

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