Ratgeber

Abenteuer Umzug

Autor:
Redaktion

Vor jedem Umzug stellt sich die Frage, welches Umzugsunternehmen man beauftragen soll. Die zur Auswahl stehenden Umzugsunternehmen werden täglich mehr und unter Ihnen gibt es leider auch „Schwarze Schafe“.

Wie Sie sich vor Betrügern und unnötigem Stress schützen

Lassen Sie sich nicht fälschlicherweise von Anbietern locken, die z.B. mit der Abgabe eines kostenlosen Umzugsangebots werben. Diesen Service bietet jedes Umzugsunternehmen an. Es ist also kein Zeichen für besondere Qualität und es kann Ihnen einen Hinweis darauf geben, dass es sich um einen unseriösen Anbieter handelt. Diese Anzeigen findet man häufig in Tageszeitungen und Anzeigenblättern.

Nicht immer ist das billigste auch das beste Umzugsunternehmen. Gute Arbeit hat ihren gerechtfertigten Preis. Achten Sie bei der Wahl des Umzugsunternehmens vor allem auf die Qualifikationen und die Zusatzleistungen des Unternehmens, sonst könnten böse Überraschungen folgen. Diese können Sie ganz einfach vermeiden, indem Sie sich vor dem Umzug mit einem Vertreter des Umzugsunternehmens treffen, um Fragen zum Ablauf, zur Bezahlung und Versicherung zu klären.

Das Umzugsunternehmen Ihres Vertrauens

Die größte Sicherheit genießen Sie, wenn Ihr Umzugsunternehmen Mitglied eines Verkehrsunternehmerverbandes ist. Dies ist ein guter Garant dafür, dass das in Betracht gezogene Unternehmen einer guten Beratung und Betreuung unterliegt. Fragen Sie das Unternehmen nach einer Mitgliedschaft. Unternehmen, die Mitglied im Verkehrsunternehmerverband sind, sind bei MyHammer gesondert gekennzeichnet und so leicht zu erkennen. Zudem zeichnen sich gute Handwerker und Dienstleister bei MyHammer über ein gutes Bewertungsprofil aus. So kann der Umzugswillige detailliert prüfen, wie zufrieden die Kunden des Unternehmens bei Aufträgen in der Vergangenheit waren.

Wenn Sie eine Ausschreibung bei MyHammer eingestellt haben, werden sich Umzugsunternehmen bei Ihnen melden, um einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. Alternativ können Sie ein qualifiziertes Umzugsunternehmen im MyHammer Branchenbuch finden und selbst einen Besichtigungstermin vereinbaren.

Lassen Sie sich beim Termin zum einen die Güterkraftverkehrserlaubnis/EU-Lizenz und zum anderen den Versicherungsnachweis zeigen, bevor die den Auftrag endgültig erteilen. Diese bestätigen die fachliche Eignung und den allgemeinen Schutz vor Schäden bei dem Umzug.

Schließen Sie in jedem Fall einen schriftlichen Umzugsvertrag ab, denn damit schützen Sie sich vor Problemen, besonders bei Beschädigungen des Umzugsguts. Halten Sie auch alles weitere schriftlich und penibel fest und seien Sie stets aufmerksam:

  • In der Umzugsgutliste sollten alle Gegenstände aufgeführt werden, die umzuziehen sind.
  • Halten Sie fest welche Arbeiten Sie als Umziehender eigenständig durchführen und welche Sie durchführen lassen. Das gilt auch für Demontage- und Montage- sowie Anschlussleistungen (z. B. E-Herde)
  • Lesen Sie die Haftungsinformationen (auch Haftungsausschlüsse wie z. B. für Kunstwerke u. ä.) gründlich, um offene Fragen vorher zu klären.
  • Klären sie die Zahlungsmodalitäten.
  • Führen Sie nach dem Entladen eine sorgfältige Besichtigung des Umzugsgutes auf Schäden und Verluste durch.

Üblicherweise wird ein Festpreis vereinbart oder Abrechnung nach Aufwand, abhängig vom Volumen, das transportiert werden muss, der Entfernung und anderen Faktoren. Der Festpreis bezieht sich nur auf die schriftlich vereinbarten Leistungen. Alle weiteren Leistungen müssen dann separat bezahlt werden. Daher unser Tipp, besonders gründlich bei der Erstellung der des Leistungskatalogs zu sein und wirklich alle Gegenstände und auszuführenden Tätigkeiten genau aufzuführen.

So vermeiden Sie Ärger

Um sich vor Ärger bei entstehenden Schäden zu schützen, sollten Sie gemeinsam mit den Mitarbeitern des Umzugsunternehmens ein Vorschadensprotokoll erstellen. Darin werden alle bereits vorhanden Schäden vor dem Transport festgehalten. Oft helfen auch Fotos, um Vorbeschädigungen zu dokumentieren.
Sollten Ihre Gegenstände durch den Umzug Schäden davontragen, müssen Sie diese dann auch schriftlich dokumentieren und nach den gesetzlichen Reklamationsfristen dem verantwortlichen Unternehmen schriftlich mitteilen. Äußerlich erkennbare Schäden, also z.B. ein zerbrochener Spiegel müssen innerhalb eines Tags dem Umzugsunternehmen schriftlich mitgeteilt werden.
Äußerlich nicht erkennbare Schäden müssen nach spätestens 14 Tagen gemeldet werden.

Die inhaltlichen Informationen in diesem Ratgeber „Abenteuer Umzug“ stammen von der „Fuhrgewerbe-Innung Berlin-Brandenburg e.V.“.

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Tags: Umzug
Gewerke:Umzug und Transport

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