Dank Akku-Bohrer kein Kabelsalat mehr
Ratgeber

Akku-Werkzeug für Handwerker: Mehr Power als gedacht

Autor:
Redaktion

Am „Tag der Batterie“ räumen wir mit Vorurteilen gegen Akku-Geräte auf. Moderne Akku-Werkzeuge stehen strombetriebenen meist in nichts nach.

Der Marktanteil an akkubetriebenem Werkzeug beträgt inzwischen 50 Prozent, mit steigender Tendenz. In den letzten Jahren hat sich in puncto Leistung so einiges verbessert. Die Zeiten mit klobigen und unhandlichen Akkus sind längst vorbei. Heutzutage hat fast jeder Haushalt und jeder Betrieb mindestens einen Akkuschrauber oder eine -Bohrmaschine im Haus.

Akku versus Netzbetrieb – die Unterschiede

Der Nutzen an einem Akku-Werkzeug ist offensichtlich: Keine Steckdose ist notwendig und kein Kabel muss gesichert werden. Vor allem beim Arbeiten über Kopf haben sich diese Geräte bewährt.

Natürlich hat ein netzbetriebenes Werkzeug ebenfalls Vorteile: eine kontinuierlich gleiche Leistung. Die Ladezeit entfällt und kein Akku muss ausgetauscht werden. Der Preis für ein kabelgebundenes Werkzeug ist zudem deutlich geringer.

Dennoch: Akkus werden immer ergiebiger und können lange eingesetzt werden, ohne dass der Strom ausgeht. Die Ladezeiten sind ebenfalls deutlich geringer, als sie es noch vor einigen Jahren waren. Moderne Akku-Werkzeuge ab 18 Volt stehen in ihrer Leistungsfähigkeit den netzgebundenen Geräten kaum noch nach. An der Spitze der Leistungsklasse stehen inzwischen 36-Volt-Geräte.

Lediglich bei Arbeiten mit hohem Drehmoment im Dauerbetrieb, wie beispielsweise beim Einsatz eines Bohrhammers, hat ein akkubetriebenes Werkzeug deutliches Nachsehen gegenüber einem netzbetriebenen Bohrhammer.

Dauerhafte Werkzeugleistung? – Auf den Akku kommt es an

Neben dem Zusammenspiel von Motor, Getriebe und Elektronik, ist die Leistung des Akku-Werkzeugs ein entscheidendes Kriterium für den Handwerker: Je nachdem aus welchen Materialien die Akku-Elektroden bestehen, unterscheidet man zwischen Nickel-Cadmium (NiCd), Nickel-Metallhydrid (NimH) und Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion).

Die Lithium-Ionen-Technologie hat sich durchgesetzt. Ein Lithium-Akku hat so gut wie keine Selbstentladung und keinen Memory-Effekt. Das heißt, es gibt leichte und kompakte Geräte bei hoher Volt-Zahl mit geringer Ladezeit auf dem Markt, die sich auch für den gewerblichen Einsatz eignen.

Auch beim Rasenmäher ist der Akku auf dem Vormarsch

Ein Akku produziert keine Abgase und ist damit um einiges umweltschonender als beispielsweise ein Rasenmäher, der mit Benzin betrieben wird. Ein großer Vorteil ist auch die deutlich geringere Geräuschkulisse während des Betriebes.

Akku-Rasenmäher sind in der Regel sehr wartungsfreundlich und schmierige und verölten Hände sind kein Thema. Ein Akku-Mäher ist in der Regel kleiner und leichter als ein Benzin-Rasenmäher. Dadurch ist er wendiger und benötigt weniger Platz.

Allerdings ist der Anschaffungspreis hoch und die Laufzeit des Akkus pro Mähvorgang ist begrenzt. Auch die neueren Modelle haben nicht so viel Kraft wie ein Benzin-Rasenmäher, das wird schwierig bei hohem und feuchtem Gras.

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