Meerschweinchen & Co. fühlen sich, neben passender Gesellschaft, draußen im Garten am wohlsten
Ratgeber

Artgerechtes Gehege für Nager und Kleintiere

Autor:
Redaktion

Die Haltung von Kaninchen & Co. im Garten ist artgerechter, als Wohnungshaltung. Beim Bau eines perfekten Außengeheges gibt es allerdings einiges zu beachten.

Nager und Kleintiere sind die beliebtesten Haustiere in Deutschland. Leider werden bei deren Haltung oft die meisten Fehler gemacht. Wer einen Garten hat, sollte den Tieren am besten ein windgeschütztes Außengehege bauen, in dem sich Kaninchen, Meerschweinchen & Co. frei bewegen können.

Der richtige Standort für ein Kleintiergehege

Damit Sie Ihre felligen Freunde immer in Sicherheit wissen, sollte der Standort des Geheges im Garten vom Haus aus gut sichtbar sein. Nach Möglichkeit befindet es sich in der Nähe des Hauses, sodass  im Winter oder bei schlechtem Wetter die Wege für die Versorgung kurz sind.

Ganz besonders ist darauf zu achten, dass der Standort sowohl Sonnenplätze, als auch Schatten zu bieten hat, damit sich die Nager zu jeder Zeit wohlfühlen können.

Das Gehege aus- und einbruchssicher bauen

Bei einem artgerechten Gehege gilt, je größer desto besser. Richtwert pro Tier sind mindestens sechs Quadratmeter Platz. Dabei ist wichtig, dass Kaninchen & Co. in ihrem Zuhause rund um die Uhr Freilauf haben.

Bei der Gestaltung eines Außengeheges im Garten sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass es von allen Seiten gesichert ist, auch von unten. Denn Füchse, Marder, Ratten und andere Wildtiere graben sich gerne mal von unten durch und laben sich anschließend an Ihren Lieblingen. Zudem sind Kaninchen eifrige Buddler, was dazu führt, dass sie sich Höhlen und Gänge bauen und dabei aus dem Gehege graben, sofern es nicht gesichert ist.

Bauen Sie Ihr Nagerheim auf Naturboden, sollten Sie rostfreien Volierendraht dreißig bis fünfzig Zentimeter tief in die Erde unter dem Gehege verlegen, nur dieser ist mardersicher. Der an den Rändern nach oben gebogene Draht kann dann mit dem oberirdischen Gehege verbunden werden.

Um Marder, Wiesel und Ratten fernzuhalten, muss der Draht mindestens 1,4 Millimeter stark sein und darf eine Maschenweite von höchstens 12 Millimetern haben. Herkömmlicher Kaninchendraht ist nicht zu empfehlen, da er zu dünn ist und schnell rostet. Achten Sie darauf , dass nirgends Schlupflöcher entstehen. Krampen helfen dabei, alles sicher zu machen.

So sieht ein artgerechtes Kleintiergehege im Garten aus

Neben genügend Platz brauchen die Kleintiere außerdem eine wettergeschützte Hütte und mehrere Ebenen sowie viele Versteckmöglichkeiten. Grundsätzlich sollten die Fellknäuel immer in Gruppen, aber mindestens als Paar, gehalten werden.

Das Gehege braucht außerdem frische Zweige zum Knabbern und frisches Wasser und kuschelige Plätze, damit sich die Tiere rundum wohlfühlen können.

Am besten hilft ein Fachmann beim Aufbau des Geheges, damit es stabil ist und den Tieren ein sicheres Heim im Garten bietet.

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