Virtuelle Touchdisplays dank des Xperia Projectors von Sony, hier in einer Nolte-Küche, bringen das Internet direkt auf die Arbeitsplatte
Ratgeber

Auf ins digitale Kochzeitalter

Autor:
Tanja Müller

Smarte Technik macht es den Helden am Herd einfach, gut und energiesparend zu arbeiten. Das digitale Kochzeitalter beginnt.

Schon im Jahr 2020 soll die Zahl der Smart Home-Wohnungen in Deutschland die Millionengrenze überschreiten. Das besagt eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte und der Technischen Universität München. Die Küchenbranche ist vorbereitet. Hightech bestimmt immer stärker den Maschinenpark.

Laut der Umfrage wollen 58 Prozent der Deutschen ihr intelligentes Heim fernsteuern, 49 Prozent am liebsten via Smartphone. Die smarte Küche 2.0 ist schon online: Mitdenkende Geräte schalten sich ab, dauert die Betriebsdauer unlogisch lang an. Sie können von Ferne via Smartphone oder Tablet-PC gesteuert und überwacht werden. Da wird kurz vor Feierabend schon einmal im Büro der Ofen für den Braten eingeschaltet, der dann Sous Vide – im Vakuumbeutel auf Niedrigtemperatur – fertiggart.

Küche voll vernetzt

Und im Supermarkt verrät der Blick aufs Smartphone, was im Kühlschrank fürs Abendessen noch fehlt. Klar, ist dieser wie der Rest der smarten Küche vernetzt. Dunstabzugshaube und Herd kommunizieren längst miteinander. So werden nur die Küchendämpfe abgesaugt, die tatsächlich gerade beim Brutzeln entstehen – und das immer häufiger per Muldenlüftung direkt am Kochfeld. Sensoren sorgen dafür, dass der Milchtopf nicht mehr überläuft oder die Zwiebeln in der Pfanne anbrennen.

Virtuelle Touchdisplays bringen das Internet und damit Rezepte, Koch-Shows und mehr direkt auf die Arbeitsplatte oder die Küchenwand, optional auch die Smart-Home-Steuerung. Da verrät der Blick auf die Video-Türkommunikation, dass die Gäste gerade klingeln. Und der Hausherr muss zum Öffnen nicht einmal den Herd verlassen.

Schalten per Zuruf

Die Gerätschaften lassen sich wie im Science Fiction über Sprachsteuerungen auf Zuruf bedienen. Aus der Dunstabzugshaube und den Küchenschränken erschallen die Lieblingssongs. Bluetooth, integrierte Lautsprecher und Verstärker machen es möglich. Haube und Schrank dienen als Resonanzkörper. Aber keine Sorge, auch in Zukunft kochen wir weiterhin mit Wasser. Das kommt allerdings bei Bedarf auch sprudelnd aus dem Hahn. Damit gehört lästiges Kistenschleppen zur Vergangenheit.

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Gewerke:ElektrikerHandwerkerKlempner

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