Für eine Beziehung ist das Zusammenziehen oft der erste Härtetest. Die Haushaltskasse hingegen freuts meistens.
Ratgeber

Auf ins gemeinsame Wohnglück

Autor:
Redaktion

Gehen wir heute Abend zu mir oder zu dir? Je enger die Beziehung wird, desto häufiger erwächst aus dieser Frage der Wunsch nach einer gemeinsamen Wohnung.

Erst das Zusammenwohnen ermöglicht es Paaren, ihre ganze freie Zeit miteinander zu verbringen. Sie teilen sich auch die alltäglichen Pflichten und merken, dass Kochen, Putzen oder Einkaufen zusammen wesentlich mehr Spaß macht als allein. In jedem Fall ist eine Wohnung zu zweit der Prüfstein dafür, ob die Beziehung hält, sich intensiviert – oder eben auch nicht.

Eine Liebe, eine Wohnung

Doch ein Umzug ins gemeinsame Paradies hat auch vielerlei praktische Vorteile. Angefangen beim Geldsparen: Miete, Heizung, Strom, Wasser – geteilte Kosten sind halbe Kosten. Dabei müssen sie nicht 50:50 aufgeteilt werden. Verdient einer der beiden Partner wesentlich mehr als der andere, können die fälligen Summen anteilig beglichen werden.

Alles Doppelte versilbern

Vor dem Umzug kann alles Doppelte versilbert werden: die Waschmaschine, der Fernseher, die Mikrowelle. Und natürlich das Mobiliar. Doch was, wenn seine Schwarz-Garnitur auf ihr Pink-Sofa trifft? Der Königsweg kann sein, alles zu verkaufen und sich auf eine Kompromisslösung in der Einrichtung zu einigen. Außerdem gibt es für viele Verliebte nichts schöneres als zu zweit durch die Möbelhäuser zu schlendern. Auch die Versicherungen sollten zusammengelegt werden. Aus zwei Hausrat- und Haftpflichtversicherungen wird somit eine. Gleiches gilt für Telefonanschluss, GEZ-Gebühren und sonstige Verträge.

Mieten – am besten zu zweit

Bei allem gegenseitigen Vertrauen empfiehlt sich doch ein gemeinsamer Mietvertrag. Kommt es zu einer Trennung, verliert einer der Partner sonst jeden Anspruch und Wohnrecht und könnte sprichwörtlich auf der Straße stehen. Und auch wenn einer der beiden Partner bereits eine Wohnung besitzt, die groß genug für zwei ist, kann doch eine neue Wohnung vorteilhaft sein – erst recht, wenn sie zusammen eingerichtet wurde. So hat nämlich keiner das Gefühl hat, „beim anderen“ zu wohnen. Für ein neues Heim spricht auch, dass sich beide Partner die Lage gemeinsam aussuchen können. Die optimale Kompromisslösung vereint die Wünsche nach Stadtteil, Wohnumfeld, Verkehrsanbindung oder Entfernung zu den Arbeitgebern.

Vater Staat zahlt drauf

Apropos Arbeitgeber: Wer berufsbedingt umzieht, kann sich vom Staat einen Teil der Kosten erstatten lassen. Empfänger von Sozialleistungen wie Hartz IV oder Bafög erhalten ebenfalls finanzielle Unterstützungen. Wann aber heißt es: Wohnungen, Versicherungen und Verträge rechtzeitig kündigen sowie Umzug und Renovierungsarbeiten organisieren? Tipps, Informationen und Checklisten bietet die ausführliche MyHammer Umzugs-Fibel.

Tags: Umzug
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