Der Bau einer aufgeständerten Terrasse ist aufwendig, aber lohnt sich
Ratgeber

Aufgeständerte Holzterrasse - das ist zu beachten

Autor:
Redaktion

Eine aufgeständerte Holzterrasse ist in den meisten Ländern ein Bauwerk, dessen Errichtung vielen Vorschriften unterliegt.

Bauordnungen und die aufgeständerte Bauweise

Bauordnungen sind Ländersache, daher gibt es keine einheitlichen Vorschriften. Wer eine aufgeständerte Holzterrasse plant, sollte auf jeden Fall beim zuständigen Bauamt nachfragen. Meist ist ab einer Plattformhöhe von 50 Zentimetern ein Geländer um das Bauwerk erforderlich. 

Treppen, die mehr als drei Stufen haben, benötigen einen Handlauf. Eine Treppe ist nur erforderlich, wenn ein Zugang über die Terrasse zum Garten erwünscht ist. In der Regel ist es einfacher, die Stufen entlang einer Hauswand zu planen, statt eine freitragende Treppe anzulegen. 

Ferner kann eine solche Terrasse, einen Grenzabstand erforderlich machen. Da es sich um eine tragende Konstruktion handelt, ist in der Regel eine Baugenehmigung erforderlich. Ein Architekt ist bei diesen Bauwerken nicht immer notwendig, aber eine fachgerechte Begleitung durch einen Tischler oder Bauzimmerer.

Fundament, Bodenvorbereitung und Unterkonstruktion der Holzterrasse

Das Fundament muss im gewachsenen Boden gründen. In der Nähe von Hauswänden ist das Erdreich meist aufgeschüttet, was den Bau erschwert. Üblicherweise werden je Stützpfosten Punktfundamente angelegt. Dazu wird ein Loch gegraben, in welches eine Schicht Sand gefüllt wird, um den Untergrund zu ebnen. Zusätzlich ist eine fünf Zentimeter hohe Kiesschicht als Drainage erforderlich. Es ist wichtig, die Pfosten genau in den Löchern auszurichten und diese mit Beton zu fixieren. Diese Arbeiten kann der Bauherr selbst erledigen.

Der Rest der Konstruktion ist simpel. Auf den Pfosten werden Tragbalken montiert, die ihrerseits Terrassendielen oder Roste tragen. Das ist der tragende Unterbau der aufgeständerten Holzterrasse. Sofern ein Geländer erforderlich ist, findet dieses am Unterbau Halt. Die Terrassendielen können gleichzeitig der Belag der Terrasse sein.

Eine fachgerechte Terrasse dieser Bauart kann bis zu 150 Euro pro Quadratmeter kosten. Heimwerker können beim Bau der Terrasse helfen, sollten sich aber nicht ohne Fachmann ans Werk machen.

Haltbarkeit von Holz im Außenbereich

Konstruktion und Bau sollten immer von einem Schreiner oder besser einem Zimmermann begleitet werden. Dieser hilft auch bei der Auswahl des Holzes. Der Rat des Fachmanns ist wichtig, da je nach Holzart andere Querschnitte erforderlich sind. Jedes Holz, auch Eiche, verwittert ohne geeigneten Holzschutz.

Nicht nur die Art des Holzes ist für die Haltbarkeit wichtig. Ohne Dehnungsfugen verwerfen sich die Hölzer, nicht ablaufendes Wasser führt zu Fäulnis. Der Schutz der Holzkonstruktion beginnt daher schon bei der Planung. Eine gute konstruierte aufgeständerte Holzterrasse muss nur regelmäßig gesäubert und gestrichen werden. Für die Anstriche eignen sich Öle oder spezielle chemische Holzschutzmittel.

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Tags: BaugenehmigungTerrasse
Gewerke:Zimmerer

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