Unterwasserleuchten setzen den Pool in Szene, Scheinwerfer die Vegetation
Ratgeber

Außenleuchten: Wegweiser und Entertainer

Autor:
Tanja Müller

Mit zunehmender Relevanz des Freiluftzimmers erfährt auch dessen Beleuchtung immer mehr Aufmerksamkeit. Haus und Garten sind heute illuminiert.

Nur mit ein paar Laternen auf der Terrasse ist es zumeist nicht getan, obgleich Romantikspender wie diese längst zur festen Outdoor-Ausstattung zählen. Der Mix aus ortsfesten und mobilen Leuchten macht’s. Erstere sollten die Konturen der Terrasse definieren. Denn Licht sorgt für Raumgefühl. Bodeneinbaustrahler können diesen Job an der Gartenseite übernehmen. Am Haus bieten sich Wandleuchten an: Ihr indirektes Licht, das von der Fassade reflektiert wird, wirkt sanft und schafft eine angenehme Atmosphäre.

Strahlkraft der Strukturen

Bewegliche Scheinwerfer mit Erdspieß oder Schraubklemme hingegen sind die Alleskönner zur Inszenierung der Vegetation. Durch sie erstrahlt der Kirschbaum während seiner kurzen Blütezeit im Rampenlicht, um danach den Spieß einfach umzudrehen und dem blühenden Flieder Aufmerksamkeit zu bescheren.

Für eine perfekte Illumination des Gartens wollen die Übergänge von Hell zu Dunkel gut geplant sein. Denn diese lebt vom spannungsreichen Wechselspiel. Und die angestrahlten Objekte wirken schließlich nur, wenn es um sie herum dunkel bleibt. Wichtig: Die Richtung des Lichtes muss mit der des Blickes übereinstimmen, um nicht geblendet zu werden. Mit mobilen Leuchten lässt sich jedwede Szenerie vorab testen, übrigens auch die perfekte Wegebeleuchtung simulieren.

Licht als Wegweiser

Hier steht Sicherheit an erster Stelle. Die Beleuchtung von Wegen und Treppen zu Haus, Garage und Keller ist unabdingbar. Sie sollte Niveauunterschiede und Hindernisse deutlich erkennen lassen. Klassischerweise markieren Sockel- und Pollerleuchten Aufgänge, Stufen und Wege. Sie gelten auch als optimale Beleuchtung für Wasserläufe, Teiche und Pools. Zusätzliche Unterwasserscheinwerfer lassen das kühle Nass magisch schimmern.

Außenleuchten müssen natürlich wasserdicht sein. Das verrät übrigens der IP-Code im Typenschild. Minimum für die Wetterfesten ist IP 44, der für den Schutz gegen das Eindringen von festen Fremdkörpern (kleiner als ein Millimeter) und Spritzwasser steht. Je höher die Ziffern, desto robuster die Leuchte. IP 67 zum Beispiel sagt dem Fachmann, dass das Gehäuse staubdicht ist und zeitweilig untergetaucht werden kann.

Szenarien auf Abruf

Wer neu baut oder sein grünes Paradies umplant, lässt die Kabel der einzelnen Komponenten gleich mit verlegen. Dank wetterfester Steckdosensäulen kann Licht auch in großen Gärten nach Belieben verteilt werden. Und Draht ist noch immer die störungssicherste Variante, gesetzt dem Fall, er wird 60 Zentimeter tief in die Erde verlegt – entweder in Schutzrohren oder als wetterfestes Erdkabel.

Funklösungen hingegen lassen sich unkompliziert nachrüsten und komfortabel via Handsender steuern. Ideal ist die Einbindung in ein übergeordnetes BUS-System, das vielleicht schon Rollläden, Wohnlicht und Heizung steuert. Dann können verschiedene Lichtszenarien programmiert und automatisch oder nach Bedarf per Fernbedienung abgerufen werden.

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Gewerke:Elektriker

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