Autos bei Sonnenschein zu polieren ist nicht optimal
Ratgeber

Auto polieren - Anleitung und Tipps für den perfekten Glanz

Autor:
Redaktion

Es ist nicht vorteilhaft, ein Auto bei strahlendem Sonnenschein zu polieren. Das verursacht Streifen und bringt kein optimales Ergebnis.

Eine regelmäßige Autopolitur ist für den Lack wichtig. Es dient nicht alleine der Optik, sondern vor allem der Pflege. Durch die Versiegelung des Lacks entsteht ein Schutz vor äußeren Umwelteinflüssen. Vor der Politur sind ein paar Kriterien zu beachten.

Ein Auto richtig polieren

Vor dem Auftragen der Politur ist eine Reinigung des Autos nötig. Eine Reinigung erfolgt mit einem Autoshampoo, Wasser und einem weichen Schwamm. Ein optimaler Schwamm hat keine harten Ecken oder kratzigen Seiten. Er ist flexibel und nimmt das Wasser leicht auf. Ein Reinigungsmittel für Autos ist mild und lässt sich leicht abwaschen. Es schont den Lack und löst Verschmutzung ohne scharfe Inhaltsstoffe. Am besten wird ein Auto bei bewölktem Wetter, im Schatten oder bei wenig Sonnenschein poliert. Das Auto ist ansonsten zu heiß und der Lack wird weicher. Somit ist eine Politur nur erschwert möglich und es entstehen unerwünschte Streifen.

Nach dem Einseifen ist ein gründliches Abspülen wichtig. Danach beginnt die Politur des Wagens. Zum Polieren ist ein weiches Tuch notwendig. Ein gleichmäßiges Auftragen der Politur ist hiermit einfacher und schneller. Politurmittel haben eine weißliche Farbe und sind auf dem Lack gut erkennbar. Sie sind in Fachgeschäften und Onlineshops von unterschiedlichen Herstellern zu bekommen.

Nach dem Auftragen erfolgt die eigentliche Politur mit dem Polierschwamm oder einer Poliermaschine. Poliermaschinen tragen durch Rotation schnell und mühelos verwitterten Lack ab. Das Polieren bewirkt einen streifenfreien Glanz. Für größere Kratzer eignet sich ein farbliches Poliermittel. Dies gibt es in den unterschiedlichsten Farben zu kaufen.Die Farbe muss optimal zum Autolack passen.

Reinigungsknete entfernt hartnäckigen Schmutz

Die Verwendung von Reinigungsknete zeigt bei einem stark verschmutzten Auto viele Vorteile. Sie entfernt hartnäckigen Schmutz, Harz und Teer. Die Knete verursacht keine Kratzer und nimmt den Staub und anderen Dreck perfekt auf. Die Handhabung ist kinderleicht. Mit kreisenden Bewegungen entfernt die Reinigungsknete den Dreck am besten auf feuchtem Lack. Etwas Druck ist hierbei notwendig. Knetrückstände und Feuchtigkeit beseitigt nach der Reinigung ein weiches Tuch.

Vorteile der Autopolitur

Nach der Politur sieht der Lack neu aus. Durch die professionelle Autopolitur verschwinden kleine Kratzer und ein schöner Glanz entsteht. Wasser und Dreck werden nach der Bearbeitung abgewiesen. Wassertropfen perlen ab und das verhindert die Bildung von Rost. Eine neue Lackierung des Autos ist teuer und aufwendiger, als eine Politur. Waschstraßen bieten diesen Service der Politur ebenfalls an. Das ist nicht effektiv und mit höheren Kosten verbunden. Eine Politur per Hand ist sinnvoller und gründlicher. Eine erneute Politur ist notwendig, wenn Wassertropfen nicht mehr abperlen oder der Lack stumpf aussieht.

Unterschiede bei Einparkhilfen

Die Parkhilfen sind Rückfahrwarner, die über ein Signal vor dem Kontakt mit einem Hindernis warnen. Sie unterscheiden sich in der Anzahl der Sensoren und in der Art der Anzeige. Aufwendigere Modelle warnen vor einem Hindernis durch einen Ton und mit einem Display. Zusätzlich schalten sie automatisch das Radio stumm, damit der Warnton nicht überhört wird. Bei einfachen Ausführungen ist der Betrieb oft nur ohne Anhängerkupplung möglich. Auch versagen sie, wenn nur ein schmaler Pfosten im Weg steht.

Je aufwendiger die Technik der Einparkhilfe, umso schwieriger ist die Montage. Allen Modellen gemeinsam ist die Stromversorgung der hinteren Sensoren über den Rückfahrscheinwerfer. Diese stellt sicher, dass die Einparkhilfe nur arbeitet, wenn der Wagen rückwärtsfährt. Wer auch vorne Sensoren haben möchte, muss mehr Aufwand betreiben. Die Parkhilfe soll nicht an Ampeln oder bei Gegenverkehr vor einer Annäherung warnen.

Generell lohnt sich das Nachrüsten, denn schon ein kleiner Blechschaden ist teurer, als eine solche Anlage. Aber sollte man diese selber montieren?

Nachrüsten mit Rückfahrwarnern

Einfache Ausführungen, die über Funk das Signal vom Sensor zum Display übertragen, sind sehr einfach zu montieren. Die Sensoren werden oft angeklebt. Das einzige Problem ist die Stromversorgung über den Rückfahrscheinwerfer. In der Regel muss nur ein Kabel durchtrennt und eine mitgelieferte Klemmverbindung angebracht werden. Es sollte daher kein Problem sein, diese Einparkhilfen selber zu montieren. Aber auch bei Funkübertragung und Klebemontage muss gebohrt werden. Die Kabel der Sensoren müssen durch die Karosserie ins Fahrzeuginnere gelangen.

Schwieriger wird es, wenn die Einparkhilfe über Kabel mit einer Anzeige für den Fahrer verbunden wird. Extrem kompliziert sind Anlagen, die über die Geschwindigkeit angesteuert werden oder das Radio automatisch deaktivieren. Die Kabel sind versteckt nach vorne zu führen und müssen an einer bestimmten Stelle des Armaturenbretts austreten. Auch ist ein Anschluss an die Elektronik des Fahrzeugs nötig.

Fakt ist, es werden keine Bauteile berührt, die sicherheitsrelevant sind. Auch ein Laie darf den Einbau vornehmen, aber der Einbau ist bei aufwendigen Anlagen kompliziert.

Selbsteinbau oder Fachwerkstatt

Der Einbau in einer Fachwerkstatt dauert meist etwa zwei Stunden und kostet etwa 150 €. Mehr als 350 € kostet es auch bei einer komplizierten Anlage nicht. Wer das Nachrüsten selber übernehmen möchte, muss eine Bohrmaschine mit Kegelbohrern besitzen.

Außerdem ist ein einfaches Messgerät nötig, um die richtigen Leitungen zu finden. Der Zeitaufwand ist bei einem Selbsteinbau deutlich höher. Bedingt durch die fehlende Erfahrung kann es einen ganzen Tag dauern, bis alles funktioniert. Zusätzlich besteht ein Risiko, dass man bei einem falschen Anschluss die Elektronik des Fahrzeugs beschädigt. Dies würde zu großen zusätzlichen Kosten führen.

Daher sollte nur ein erfahrener und versierter Hobbybastler den Einbau selber vornehmen, zumal unter Umständen für etwa 100 Euro Werkzeug benötigt wird.

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