Stufen vereinfachen bei dieser Badewanne Oma und Enkel den Einstieg gleichermaßen
Ratgeber

Bad: Generationsübergreifend gut

Autor:
Tanja Müller

Ergonomisch eingerichtete Bäder bieten Komfort und Sicherheit. Auch optisch stehen barrierearme Sanitärobjekte ihren Designerkollegen in nichts nach.

Das Bad rangiert an erster Stelle, geht es um unabhängiges Wohnen im Alter. Das besagt jedenfalls eine repräsentative Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Aber dort ist auch zu lesen, dass mehr als 70 Prozent der Deutschen ihr jetziges Bad keinesfalls für altersgerecht halten. Dabei hat die Sanitärbranche die demografische Lage längst im Blick und bringt verstärkt komfortable Produkte auf den Markt.

Wannentür für bequemen Einstieg

Mit nüchterner Klinikatmosphäre haben barrierearme Bäder nichts mehr gemein. Klar, Komfort und Sicherheit stehen an erster Stelle. Doch die Optik konkurriert durchaus mit denen behaglicher Wellnessoasen. Die neuen Duschbadewannen zum Beispiel ermöglichen Brausen und Baden zugleich. In ihrer Verkleidung versteckt sich meist eine Tür für einen bequemen Einstieg.

Schwellenlose Duschen lassen sich häufig – auch in Altbauten – nachträglich realisieren. Schließlich muss nicht gleich das Bodenniveau komplett im Raum angehoben werden, um das Wasser abfließen zu lassen. Der Handel hält spezielle Ablaufrinnen – sogar aus Glas – bereit. Dann gibt es oft die Möglichkeit, einen flachen Syphon in den Boden einzulassen. Einige Hersteller integrieren diesen sogar schon in superflache Duschtassen. Innovative Komplett-Ablaufsysteme kommen mit einer Einbauhöhe von nicht mehr als 65 Millimetern aus.

Smarte Technik für mehr Komfort

Genügend Bewegungsraum – insbesondere vor den Sanitärelementen – gilt als A und O. Bleibt genug Freiraum unterm Waschtisch, kann dieser bequem im Sitzen und auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden. Unterputz-Armaturen sorgen ebenfalls für mehr Bewegungsfreiheit. Denn die Technik verschwindet komplett in der Wand. Nur Duschkopf und Bedienelemente schauen heraus. Moderne Thermostate verhindern ein Überhitzen, auch der Armatur, damit sich der Duschende beim Anfassen nicht verbrüht.

Durch bloße Annäherung aktivieren sich heute Wasserhahn und Toilettenspülung. Das macht es nicht nur besonders kommod, sondern vor allem hygienisch. Sensoren übernehmen die Steuerung. Dank exakter Dosierung sparen sie auch noch Wasser. Und eine Nachtlichtfunktion weist mit einem Lichtstreifen im Dunkeln sicher den Weg zum WC. Barrierefrei heißt nicht zwangsläufig auf Luxus zu verzichten. Im Gegenteil, Sauna, Dampfbad und Wellnessdusche sind bei der Genießergeneration gefragt.

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Gewerke:ElektrikerFliesen-, Platten- und MosaiklegerInstallateur und HeizungsbauerKlempner

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