Schwellenlose Übergänge sichern die Zukunft und steigert den Wert der Immobilie
Ratgeber

Barrierefrei nach draußen: Schwellenlose Übergänge

Autor:
Redaktion

Ein ungehinderter Austritt nach draußen bietet Wohnkomfort und Lebensqualität. Wie plant man schwellenlose Übergänge an Eingang und Terrasse?

Für jeden Menschen kommt der Lebensabschnitt, in welchem er vielleicht nicht mehr gut zu Fuß ist. Sinnvoll ist es, diese Tatsache schon bei der Planung des Hauses mit zu berücksichtigen. Neben dem Wohnraum ist auch die barrierefreie Gestaltung des dazugehörigen Grundstücks wichtig, wenn Betroffene sich frei bewegen und ein selbständiges Leben führen wollen.

Barrierefreies Bauen bedeutet Wertsteigerung für die Immobilie

Wer barrierefrei baut, sorgt nicht nur fürs Alter vor, sondern steigert nebenbei auch den Wert seiner Immobilie. Denn für Rollstuhlfahrer sind Balkon, Terrasse oder eine Loggia nur nutzbar, wenn sie barrierefrei gestaltet sind. Wenn die Tür auf die Terrasse schwergängig zu bedienen ist oder der Durchgang zu schmal, dann gibt es Schwierigkeiten, wenn man körperlich eingeschränkt ist. Ein großes Problem in diesem Bereich sind auch die Türschwellen, die meist zu hoch sind.

Beim nachträglichen Anbau eines Balkons, sollten Bauherren darauf achten von vorherein an die Barrierefreiheit zu denken. Dabei ist die schwellenlose Zugänglichkeit des Balkons oder der Terrasse genauso wichtig, wie eine barrierefreie Bedienbarkeit der Balkon- oder Terrassentür und ausreichend Bewegungsfläche für den behinderten Menschen. Dazu gehört auch ein fester und ebener Bodenbelag ohne große Rillen oder Fugen.

Die Balkontürschwelle ist meist das größte Hindernis

Die Balkontürschwelle ist meist eine große Hürde, weil sie oft hoch ist, was aus der Rahmenkonstruktion der Tür sowie der allgemeinen Anforderungen an Außentüren resultiert, denn die Tür muss den Eingang vor Wasser schützen. Wie hoch die Schwelle dafür sein muss, ist in den Normen zur Bauwerksabdichtung festgelegt.

Eine schwellenlose Balkontür ermöglicht es Menschen, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, die Tür ohne erhöhten Kraftaufwand zu passieren. Im Idealfall beträgt die Schwellenhöhe null Millimeter.

Das Problem mit der Schwellenlosigkeit bei Türeingängen

Meist findet man auf dem Markt nur barrierefreie Schwellen, die eine Mindesthöhe von zwei Zentimetern aufweisen, weil sie die Anforderungen der Schlagregendichtigkeit zu erfüllen haben ebenso wie den Schallschutz und den Einbruchschutz. Seit es die DIN-Norm 18040 gibt, sind diese zwei Zentimeter bei barrierefreiem Bauen nur noch erlaubt, wenn sie technisch unabdingbar sind.

Ist die Schwelle also komplett barrierefrei, müssen abdichtungstechnische Sonderlösungen her, die mit Handwerkern, Architekt und Bauherr abgestimmt werden müssen, weil sonst ein erhöhtes Haftungsrisiko droht. Ob die Schwelle komplett schwellenlos gebaut werden kann, muss ein Sachverständiger feststellen.

Ein Fachmann plant die barrierefreie Schwelle optimal

Die Detailplanung einer barrierefreien Balkontürschwelle ist komplex, dies kann nur ein Handwerker oder Architekt erledigen, der sich mit der Thematik auskennt und weiß, wie eine fachgerechte Lösung aussieht und der Haftungsschäden ausschließen kann.

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