Auch das neue Jahr bringt wieder einige Änderungen mit sich
Ratgeber

Bauen und Wohnen 2015: Das ändert sich

Autor:
Redaktion

Neue Gesetze treten in Kraft. Fördermaßnahmen werden aufgelegt und strengere Umweltrichtlinien umgesetzt.

Die meistdiskutierte Neuerung des Jahres betrifft die Maklerprovision. Vorbei ist's mit dem Ärgernis für Mieter, dass sie in Städten mit angespanntem Wohnungsmarkt zumeist noch zwei, drei Monatsmieten für den Makler drauflegen mussten. In Zukunft zahlt der Auftraggeber den Makler, und das ist in der Regel der Vermieter. Für ihn liegt der Nachteil darin, dass sich die Mietersuche verteuert. Beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie bleibt aber alles beim Alten. Noch im ersten Halbjahr 2015 soll das neue Gesetz gültig werden.

Maklerprovisionen und Mietpreisbremsen

Für das Frühjahr plant die Regierung auch eine neue Mietpreisbremse in Regionen mit knappem und teurem Wohnraum. Beim Mieterwechsel darf der Vermieter maximal zehn Prozent mehr gegenüber der ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen. Welche Regionen dies sind, sollen die Bundesländer festlegen. Die Regelung gilt jedoch nicht für den Ersteinzug in Neubauten oder nach umfassender Sanierung. Allerdings plant auch hier die große Koalition eine kleine Änderung: Modernisierungskosten sollen nur noch mit zehn statt bisher elf Prozent auf die Miete umgelegt werden können. Und zwar zeitlich begrenzt bis zur Amortisierung der Kosten.

KfW-Zuschüsse für barrierefreie Umbauten

Gute Nachrichten gibt es für all jene, die ihr Haus oder ihre Wohnung altersgerecht und barrierearm sanieren möchten. Neuerdings bezuschusst die KfW-Bankengruppe jede Wohneinheit mit bis zu 5000 Euro. Darüber hinaus profitieren Sanierer von Zusatzkrediten mit günstigen Zinsen. Die KfW-Förderung gilt für Ein- und Zweifamilienhäuser ebenso wie Eigentumswohnungen. Doch können nicht nur Eigentümer, sondern auch Mieter diese Zuschüsse beantragen.

Das Aus für alte Heizungen

Sanieren muss, wer in seinem Haus noch eine Gas- oder Ölheizung besitzt, die 30 Jahre oder älter ist. Beim Weiterbetrieb drohen sogar Bußgelder. Ab September 2015 müssen die Heizkessel, Kombi-Boiler und Warmwasserbereiter zudem mit dem EU-Energielabel gekennzeichnet werden. Außerdem sind Holzöfen, die vor 1975 erreichtet wurden, auszumustern oder mit Partikelfiltern zu versehen. Doch gibt es auch Ausnahmen – etwa für offene Kamine oder Heizkessel mit besonders hohem Wirkungsgrad.

Energieeffizienzklassen für Häuser

Nicht nur für Heizanlagen gelten ab Neujahr strengere Grenzwerte: Die Häuser selbst werden in Energieeffizienzklassen von A+ bis H eingeteilt. Schon in der Anzeige zum Verkauf oder zur Vermietung muss die Klasse angegeben und bei jeder Besichtigung unaufgefordert der Energieausweis vorgelegt werden. Die Regierung möchte ihre Klimaziele für 2020 mit deutlich gesenkten Emissionen erreichen. Deshalb werden auch nach 2015 die Anforderungen an die Energieeffizienz Jahr für Jahr steigen.

Tags:
Gewerke:

Das könnte Sie auch interessieren:

Qualifizierte Handwerker
in Ihrer Nähe finden!
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen
Jetzt kostenlos Angebote erhalten
Handwerker direkt suchen:
Handwerker direkt suchen:
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen

Wir verwenden Cookies, um unsere MyHammer Dienste anzubieten, zu schützen und zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit unseren Cookie-Richtlinien einverstanden. Weitere Informationen

Ok