Mit entsprechender Pflege gedeiht jeder Baum im Topf
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Baum im Topf - die besten Pflegetipps

Autor:
Redaktion

Ein Baum gedeiht nicht nur im Garten, sondern auch im Topf. Er braucht in der Enge eines Pflanzgefäßes natürliche eine besondere Pflege.

Einen geeigneten Baum für Kübel auswählen

Wie die Japaner mit dem Bonsai beweisen, eignet sich jeder Baum für die Kultur im Topf. Idealerweise sollte er schon in einem Topf heranwachsen. Containerpflanzen gedeihen daher in Töpfen besser als Bäumchen mit einem Wurzelballen.

In Töpfen haben sich Japanischer Schlitzahorn, Korkenzieherhasel, Weiden sowie Buchs und Thuja bewährt. Bäume mit Pfahlwurzeln wie Eiche, Tanne oder Kiefer sind weniger geeignet.

Auswahl des geeigneten Topfes

Der Baum fühlt sich im Plastiktopf genauso wohl wie in einem Topf aus Ton, sofern er die richtige Menge Wasser bekommt. Im Kübel aus Kunststoff verdunstet kein Wasser, daher ist beim Gießen Vorsicht angesagt. Bekommt das Bäumchen zu viel Wasser, faulen die Wurzeln.

Wird der Baum in einem Kunststofftopf gekauft, ist es nicht nötig, ihn umzutopfen. Steht er beim Kauf in einem dünnwandigen Container, sollte er sofort in einen Topf, der nur unwesentlich größer ist als dieses Behältnis, gepflanzt werden. Zu große Töpfe führen zu einem übermäßigen Wurzelwachstum, über der Erde wächst der Baum dann nicht oder verkümmert.

Pflege der Kübelpflanzen

Bäume in Töpfen benötigen im Frühjahr Langzeitdünger. Die Dosierung richtet sich nach der Größe des Topfs. Im Übrigen darf die Erde weder im Sommer noch im Winter austrocknen. Die meisten Bäume sind Freilandpflanzen, das heißt, sie gehören auf einen Balkon oder eine Terrasse, nicht ins Wohnzimmer. Sie sollten auch im Freien überwintern, benötigen aber einen Frostschutz.

Für den Topf eignet sich eine Styroporhülle, für das Bäumchen ist eine Vlieshülle sinnvoll. Nadelbäume benötigen in der Regel nur einen Frostschutz der Wurzeln.

Rückschnitt der Topfbäume

Ob ein Rückschnitt nötig ist, hängt von der Art des Baumes ab. Bei Laubbäumen ist es wichtig, die Kronen regelmäßig zu schneiden. Zweige, die aus der Krone herauswachsen, sind unabhängig von der Jahreszeit sofort zu kürzen. Für einen radikalen Rückschnitt bietet sich der späte Herbst an.

Umtopfen ist wichtig

Ein Baum im Topf braucht regelmäßig frische Erde. Jedes zweite Jahr ist Umtopfen angesagt. Der Baum zieht aber nicht in einen größeren Kübel um. Die alte Erde muss so gut es geht entfernt und durch neue ersetzt werden. Dabei ist es wichtig, die Wurzeln zu kontrollieren und faule Stücke abzutrennen. Das Umsetzen erfolgt idealerweise direkt nach der Winterruhe, bevor der Baum neue Triebe bekommt.

Weihnachtsbäume im Kübel kaufen

Ein Weihnachtsbaum im Topf ist nicht immer für eine Langzeitpflege geeignet. Die Bäumchen aus dem Supermarkt stammen oft aus Plantagen und wurden ausgegraben. Die Wurzeln haben Schäden, es lohnt kaum, diese Bäume sorgsam zu pflegen.

Wer den Baum aus dem Topf hebt, erkennt leicht, ob er überleben kann. Schnittstellen an den Wurzeln zeigen, dass diese ursprünglich weiter ins Erdreich wuchsen. Umgebogene Wurzeln, die sich waagerecht oder nach unten weisend dem Topf anschmiegen, sind ein gutes Zeichen.

Den Christbaum akklimatisieren

Da der Baum in der Winterruhe ist, bedeutet ein geheiztes Wohnzimmer einen Schock für ihn. Er soll bis zum 20. Dezember geschützt im Freien stehen. Dann kommt er bis zum 24. in einen ungeheizten Raum. Aber an Heiligabend darf er für höchstens zehn Tage ins Wohnzimmer. Künstlicher Schnee ist beim Schmücken tabu, ebenso eine Christbaumspitze. Beides beschädigt den Baum.

Im warmen Zimmer braucht der Baum sehr viel Wasser. Nach Weihnachten muss er ins Freie, um mit geeignetem Frostschutz den Rest des Winters zu überstehen.

Tags: Baum
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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