Die Ackerwinde gehört zu den wirklich hartnäckigen Unkräutern
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Bekämpfung von Ackerwinde - die wirksamsten Möglichkeiten

Autor:
Redaktion

Die Ackerwinde gehört zum hartnäckigsten Unkraut im Garten. Ihre Bekämpfung muss umgehend erfolgen, bevor sie den gesamten Garten überwuchert.

Ackerwinde - was sich hinter dem Namen verbirgt

Auch wenn ihr Name romantisch klingt - die Ackerwinde ist eines der hartnäckigsten Unkräuter, die es gibt. Viele Gartenbesitzer verwechseln die Zaunwinde mit der Winde, auch Windling, Feldwinde oder Teufelsdarm genannt.

Während die Blüten der Zaunwinde kleiner und reinweiß sind, sind die Blüten der Feldwinde zartrosa oder bläulich und größer. Außerdem sind die Blätter der Zaunwinde eher rundlich und die des Unkrauts sind länglich. 

Die Pflanze vermehrt sich durch Ausläufer und Wurzelsprossen, die bis zu zweit Meter tief in die Erde reichen. Sie wächst kriechend und umschlängelt rasend schnell andere Gewächse, was diese schädigt und im schlimmsten Fall erstickt. Dadurch muss der Hobbygärtner sie als ernst zunehmende Licht-und Nährstoffkonkurrenz für andere Pflanzen sehen.

Dem Teufelsdarm mit der Grabegabel zu Leibe rücken

Eine der effektiven Methoden der Bekämpfung der Ackerwinde, ist das Umgraben mit einer Grabegabel. Am besten unternimmt der Gärtner das an einem sonnigen Tag, da die Wurzeln schnell vertrocknen. Dabei muss er äußerst sorgfältig vorgehen -  jeder durchstochene Wurzelrest, der im Boden bleibt, entwickelt neue Pflanzen. Somit tritt das Problem bald erneut auf.

Das Unkraut im Rasen bekämpfen

Um die Schlinggewächse mit dem botanischem Namen Convolvulvus zu entfernen, hilft das Herausziehen mit einem Unkrautstecher. Zwar lassen sich nicht alle Wurzeln herausziehen, aber der Gärtner kann dem Gewächs zumindest schaden. Wer seinen Rasen regelmäßig mäht, schneidet die obere Pflanzteile ohnehin ab und schwächt die Pflanze in ihrem Wachstum. 

Mit Folie gegen das Übel vorgehen

Eine weitere Maßnahme, der Spezies Arvensis die Stirn zu bieten, ist, die betroffenen Flächen mit schwarzer Folie abzudecken. Vor dem Auslegen ist es sinnvoll, die Flächen umzugraben und zu mulchen. Obwohl diese Form der Bekämpfung wirkungsvoll sein kann, ist sie nicht für alle Gartenbesitzer geeignet. Das Abdecken zieht sich über einen Zeitraum von einem bis drei Jahre, in denen die Flächen brachliegen.

Chemische Mittel mit Vorsicht zur Bekämpfung einsetzen

Weil das Bekämpfen mit Folie oder durch Ausgraben nicht überall machbar ist, greifen viele Gärtner zu Herbiziden. Dabei ist wichtig, die Winde auf 30 Zentimeter zu kürzen und die Blätter zu betupfen. Oft lässt es sich nicht vermeiden, dass andere Pflanzen das Mittel abbekommen, da die Feldwinde diese umschlingt. Schlimmstenfalls verenden die Ziersträucher und ein hundertprozentiger Garant sind diese Mittel nicht.

Die effektivste Methode ist ein neues Beet

Vermutlich ist ein Beet komplett neu anzulegen, das wirkungsvollste Mittel, um den Bereich unkrautfrei zu halten. Der Pflanzenfreund muss zunächst die alte Erde samt Unkraut entfernen und füllt mit frischem Mutterboden auf. Wer das neu angelegte Beet mit Unkrautvlies und Mulch abdeckt, kann den Wuchs jeglichen Unkrauts vorbeugen.

Einer erneuten Ausbreitung vorbeugen

Der Kampf gegen die Ackerwinde ist eine langwierige Angelegenheit und jeder Gartenfreund muss hartnäckig dranbleiben. Unbedingt notwendig ist, entfernte Wurzeln im Hausmüll oder Biomüll und nicht auf dem Kompost zu entsorgen. Jeden neu gesichteten Ableger muss der Gärtner schnellstens herausziehen. Das schwächt die Winde und hemmt demzufolge ihren Ausbreitungsdrang.

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Tags: Unkrautbekämpfung
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