Geht wirklich nichts über Blaukorn als Dünger? Darüber streiten Hobbygärtner
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Blaudünger Anwendung? - Alternativen

Autor:
Redaktion

Vermutlich gibt es nur wenige Hobbygärtner, die Blaudünger nicht kennen. Geht es um die Anwendung an Pflanzen und Gemüse, scheiden sich die Geister.

Blaudünger - gern verwendet und doch umstritten

Neben Stauden, Gemüse- und Obstpflanzen, eignet sich Blaudünger für allerlei unterschiedliches Gewächs. Um Blütenreichtum, Fruchtbildung und Wachstum auf die Sprünge zu helfen, streuen viele Hobbygärtner den blauen Volldünger aus. Er ist einfacher in der Anwendung und deutlich günstiger als andere Düngemittel.

Bei Anwendung giftig für Kinder und Tiere

Aufgrund der hohen Vergiftungsgefahr, ist Gartenbesitzern mit Kindern und Haustieren geraten, die Finger vom Blaukorn zu lassen. Naschen Kinder davon oder fressen Haustiere die Körner, kann dies - je nach verzehrter Menge - unter Umständen tödlich enden. Statt an die Pflanzen, gelangt der Stickstoff als Nitrat außerdem ins Grundwasser. Im Obst- und Gemüseanbau bleiben Spuren des Chemieprodukts vom Düngen in Früchten, beziehungsweise im Gemüse zurück. Zum Glück gibt es eine ganze Reihe an Alternativdüngern, die nicht gesundheitsgefährdend oder schädlich sind.  

Mit Gesteinsmehl natürlich düngen

Gesteinsmehl ist eigentlich kein richtiger Dünger, seine Wirkung aber ähnlich. Die Bodenbeschaffenheit verbessert sich, der Mineralhaushalt ist ausgeglichener und die Pflanzen sind Schädlingen gegenüber widerstandsfähiger.

Alternative auf heimischen Grün 

Insbesondere wenn das Gartengrün Mängel aufweist, eignet sich Blaudünger als Sofortmaßnahme, lässt allerdings den Rasen zu schnell wachsen. Als Alternative empfehlen sich spezielle organische Rasenlangzeitdünger, die der Rasenfläche wichtige Mineralien zuführen. Damit ist das heimische Grün über einen langen Zeitraum mit den nötigen Nährstoffen versorgt.

Hornspäne für Blühpflanzen nutzen

Hornspäne kommen idealerweise bereits beim Einpflanzen junger Gewächse mit ins feuchte Erdloch. Bei bestehenden Sträuchern kann sie der Hobbygärtner in einer dünnen Schicht rund um die Pflanzen in die obere Erdschicht einharken. Außerdem haben Hornspäne eine Langzeitwirkung, da sie nicht wie Blaudünger gleich zersetzt werden.

Kaffee und Tee - Düngemittel aus der Kanne

Neben müden Geistern machen Kaffee und Tee mit den Inhaltsstoffen Phosphor, Kalium und Stickstoff auch Pflanzen munter. Werden blühende Pflanzen regelmäßig ringsum mit trockenem Kaffeesatz bestreut, halten sich Schnecken und Schädlinge fern. In Kombination mit kaltem Brennnesseltee als Flüssigdünger, versorgen beide Hausmittel die Pflanzen mit Nährstoffen.

Kompost - kostengünstig und ökologisch

Um Pflanzen und Rasen genügend Nährstoffe zukommenzulassen, gibt es genügend Alternativen zum blauen Korn. Wer im Gartenfachmarkt an Blaukornsäcken und anderen Düngemitteln gern vorbei geht, kann Kompost verwenden. Von diesem Naturdünger bekommen Pflanzen alles, was sie brauchen und es kostet nichts - außer etwas mehr Zeit. 

Tags: DüngerGartenpflege
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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