Geflieste Böden in bodengleichen Duschen sind schwer zu reinigen
Ratgeber

Bodengleiche Dusche - Trend im Badezimmer

Autor:
Redaktion

Wer sein Bad saniert, sollte auch eine bodengleiche Dusche einbauen. Diese bieten viel Komfort und lassen den Raum größer erscheinen.

Verschiedene Bauweisen von ebenerdigen Duschen

Statt einer klassischen Duschwanne wird entweder nur gefliest oder ein Duschboden eingebaut. Geflieste bodengleiche Duschen verschwinden optisch im Raum und sind daher ästhetisch sehr ansprechend. Aber Sie haben einen großen Nachteil: Die vielen Fugen müssen sorgfältig geputzt werden. Außerdem sind diese Duschen schwer zu bauen. Damit das Wasser abfließen kann, muss ein gleichmäßiges Gefälle zum Abfluss bestehen. Dieses kann nur ein versierter Fliesenleger bewerkstelligen.

Duschböden mit integriertem Ablauf haben keine Fugen und müssen lediglich exakt waagerecht im Estrich versenkt werden. Außerdem lassen sich diese Systeme bei einem Defekt einfacher austauschen. Fliesbare Duschelemente sind ein Kompromiss zwischen sichtbarem Duschboden aus weißem Material und nur gefliesten Böden. Da Ablauf und Gefälle integriert sind, ist das Fliesen unproblematisch. Der Nachteil der schwer zu reinigenden Fugen bleibt aber bestehen.

Ablauf bei bodengleichen Duschsystemen

Insgesamt gibt es drei verschiedene Varianten, wie der Ablauf gestaltet werden kann. Der Klassiker ist Bodenablauf, der entweder in der Mitte oder an einer Ecke sitzt. Der Nachteil dieses Ablaufs ist eine kleine Unebenheit im Stehbereich der Dusche. Auch stört das Bauteil ein wenig die Optik. Eine Duschrinne ist ein langer schmaler Ablauf, der in der Nähe einer Wand eingebaut wird. In diesem Bereich steht man üblicherweise nicht, eine Unebenheit in diesem Bereich ist daher unbedeutend. Noch weniger störend ist ein Wandablauf, bei dem das Duschwasser durch einen kleinen Spalt zwischen Wand und Boden in den Abfluss fließt.

Alle Bauarten von bodengleichen Duschen sind mit diesen drei Abflüssen kombinierbar. Achtung: Die Entscheidung, welche Kombination gewählt wird, fällt vor dem Kauf und kann später nicht korrigiert werden.

Wichtiges zu Dusche und Abfluss

Alle Ablaufsysteme müssen mit einem Hochleistungssiphon versehen werden, der das abfließende Wasser beschleunigt. Durch die hohe Fließgeschwindigkeit sind die Abflüsse weitgehend selbstreinigend. Trotzdem sollte der Einbau von Haarfangsieben im Tauchrohr möglich sein. Das Rohr muss man auch regelmäßig reinigen.

Ein dünner Wasserfilm, der in den Duschen meist zurückbleibt, kann in Verbindung mit Seife und Hautschuppen Nährboden für Bakterien sein. Es ist daher ratsam, die Dusche nach jeder Nutzung mit einem Gummi abzuziehen. Eine glatte Wanne beziehungsweise ein Duschboden ist naturgemäß einfacher zu trocknen, als Fliesen mit Fugen. Wer wenig Zeit für die Reinigung aufbringen möchte, sollte daher einen Duschboden und einen Wandabfluss wählen.

 

Tags: DuscheBadideen
Gewerke:Fliesen-, Platten- und MosaiklegerInstallateur und Heizungsbauer

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