Ein Carport schützt das Auto vor Wettereinflüssen, wie Schnee oder Hagel
Schritt für Schritt

Carport - von der Idee bis zu Fertigstellung

Autor:
Redaktion

Immer mehr Familien entscheiden sich für einen Zweit- oder Drittwagen. Wenn man diesen überdacht parken will, ist ein Carport eine der besten Ideen.

1. Grundlegende Ideen für einen Carport

Ein Carport schützt das Auto vor Wettereinflüssen, wie Schnee oder Hagel. Bevor das Projekt jedoch in Angriff genommen werden kann, gilt es bautechnische und bürokratische Hürden zu beseitigen.

Es müssen passende Materialien für die Konstruktion gewählt, eine Statikberechnung gemacht werden und eventuell noch eine Baugenehmigung eingeholt werden. Greift man hingegen auf ein Fertigprodukt einer Firma zurück,verringern sich die Hürden meistens auf ein Minimum. Jedoch ist hier wenig Platz für eigene Ideen oder Sonderwünsche.

2. Die Materialien für den Carport

Die gängigsten Baustoffe für einen Carport sind Holz, Metall oder Kunststoff(verbundstoffe). Während Holz im Normalfall im Preis am niedrigsten liegt, haben Kunststoffe und Metalle deutlich weniger Pflegeaufwand. Die Materialien lassen sich aber auch problemlos miteinander kombinieren.

Für den Untergrund sind Pflastersteine, Kies oder eine Teerdecke zu empfehlen. Soll der Boden hingegen in eine Rasenfläche integriert werden, dann sind Rasensteine die erste Wahl.

Das Dach kann als Giebel- oder Flachdach gebaut werden. Geeignete Materialien für die Dachverkleidung sind Holz, Dachpappe oder Dachziegel. Etwas extravagantere Ideen sind Solarpanels oder sogar eine Dachbegrünung.

3. Baugenehmigung einholen

Es ist nicht zwingend erforderlich, dass eine Baugenehmigung für einen Carport nötig ist. Dies wird von den Landesbau- und Gemeindeverordnungen geregelt und ist von Ort zu Ort unterschiedlich. Weitere Kriterien, die ausschlaggebend sind, ist die Größe des Baus, sowie der Abstand zu den Grundstücksgrenzen.

Vorsichtshalber sollte man immer bei der Gemeinde vorsprechen. Für einen Bauantrag werden eine Baubeschreibung, eine Bauzeichnung im Maßstab 1:100, ein Statiknachweis, höchstens zwei Jahre alte Lage- und Flurpläne sowie ein Antragsformular benötigt.

Carport bauen: was kostet es?

Diese und viele weitere Fragen beantworten wir auf unserer Carport Themenseite.

4. Selber bauen oder Firma beauftragen

Gibt man den Carport bei einer Zimmerei in Auftrag, dann werden die Dokumente für einen Bauantrag gleich mitgeliefert oder der Auftragnehmer übernimmt die Behördengänge. Der Carport kann so auch perfekt ins Grundstück integriert werden. Preislich gesehen ist dies aber die teuerste Variante.

Bei vorgefertigten Bausätzen sind ebenfalls alle wichtigen Dokumente enthalten - falls nicht das billigste Produkt gekauft wird. Allerdings gibt es wenig Spielraum für eigene Ideen oder grundstücksbedingte Veränderungen. Dafür kann man ziemlich sicher sein, dass die Einzelteile zusammenpassen werden. Ein Bausatz kann selbst mit Anleitung montiert werden oder an fachkundige Handwerker vergeben werden.

Ein Bau komplett in Eigenregie muss nicht zwangsläufig günstiger sein als ein Bausatz, da eine Einzelperson oft nicht denselben Materialpreis wie ein großer Anbieter bekommt. Nimmt man noch den größeren Arbeitsaufwand sowie die Kosten für die notwendigen Dokumente mit auf die Rechnung, kommt man schnell auf die Kosten eines guten Bausatzes. Andererseits ist wieder mehr Raum vorhanden für eigene Ideen und preislich wird es immer noch günstiger sein als bei einer Zimmerei.

Tags: Carport
Gewerke:Zimmerer

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