Dem Schimmel auf der Spur
Ratgeber

Dem Schimmel den Kampf ansagen

Autor:
Redaktion

Schimmel muss nicht sein: Er ist optisch ein Grauen und noch dazu gesundheitsgefährdend. Doch wie wird man den ungeliebten Untermieter wieder los?

Kaum zu glauben, aber in unserer Luft befinden sich permanent Sporen von Schimmelpilzen. Sie helfen organisches Material zu zersetzen und sind ein wichtiger Teil unseres Naturkreislaufes. Um zu verhindern, dass sie Überhand gewinnen und in Form von hässlichen Flecken unsere Wände bevölkern, gibt es einige Tricks.

Schimmel vorbeugen

Eine vierköpfige Familie produziert täglich etwa zwölf Liter Wasserdampf – beim Kochen, Duschen, Wäschetrocknen und durch die Atemluft. Feuchtigkeit wiederum ist der optimale Nährboden für Schimmel. Dagegen hilft nur eines: richtig Lüften, Lüften, Lüften. Dreimal täglich zehn Minuten. Da sich die Feuchtigkeit besonders gern an kühlen Außenwänden und im Fensterbereich absetzt, sollte die Wohnung außerdem warm genug sein. Die richtige Wohlfühltemperatur liegt etwa bei 20 Grad. In seltener besuchten Zimmern reichen auch 15 bis 17 Grad.
Möbel sollten möglichst auch nicht direkt an der Außenwand platziert werden. Und wenn doch, dann immer mit etwa fünf Zentimetern Abstand. So zirkuliert die Luft im Raum und die Feuchtigkeit kann sich nicht einnisten. Was viele nicht wissen: Nach dem Duschen stets die Badezimmertür geschlossen halten und gut durchlüften. Ansonsten verteilt sich der Wasserdampf in der ganzen Wohnung.

Der Schimmel ist schon da – was nun?

Wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, dann lassen sich kleinere Schimmelflächen bis zu einem halben Quadratmeter leicht selbst entfernen. Wichtig ist, den Schimmel feucht abzuwischen, denn dann können sich die Sporen nicht verteilen. Allerdings raten Verbraucherschützer von chemischen Lösungen ab. Stattdessen eignet sich Brennspiritus oder 70-prozentiger Alkohol, der in Apotheken erhältlich ist. Während der Reinigung sollten die Türen zu den Nachbarräumen geschlossen und die Fenster geöffnet werden. Auch Schutzkleidung wie Handschuhe, Augenschutz und im besten Fall eine Atemmaske sind zu empfehlen.

Baumängel beheben

Wände schimmeln nicht einfach so. Liegt es nicht an der Luftfeuchtigkeit, sind wohl Bauschäden die Ursache – zum Beispiel defekte Wasser- und Heizleitungen, undichte Dächer oder schlecht gedämmte Außenwände. Sachverständige helfen den Grund der Schimmelbildung ausfindig zu machen. Für die Beseitigung des Schimmels sind dann meist Maler- und Lackiererbetriebe mit der entsprechenden Qualifikation zuständig. Wer in einer Mietwohnung lebt, sollte zunächst der Vermieter benachrichtigen. Liegen Baumängel vor, muss er für die fälligen Handwerkerleistungen aufkommen.

Tags: Schimmel
Gewerke:Maler und Lackierer

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