Bei opulentem Uferbewuchs müssen Teichbesitzer verstärkt mit Laub im Wasser rechnen
Ratgeber

Die Reinigung eines Gartenteichs

Autor:
Redaktion

Ein schön angelegter Teich ist eine Bereicherung für jeden Garten und sorgt für eine besondere Atmosphäre. Um die Wasserqualität zu erhalten, braucht der Teich eine kontinuierliche Pflege.

Das gilt sowohl für Bade- als auch für Fischteiche. Menschen und Fische benötigen sauberes, sauerstoffreiches Wasser. Schmutz wie Laub, Pollen und Staub gelangen jedoch ständig hinein. Mit einigen Tipps lässt sich der Gartenteich zuverlässig sauber halten.

Reinigung im Frühjahr

Im Frühling steht eine umfassende Grundreinigung des Teiches an, denn über Winter bildet sich am Boden eine schlammige Schicht aus Herbstlaub und abgestorbenen Pflanzen. Wird sie zu dick, beeinflusst sie das Kleinklima im Teich: Es entstehen zu viele Nährstoffe und im Gegenzug fehlt Sauerstoff. Darüber hinaus nimmt die anwachsende Schlammschicht den Fischen ihren Raum.
Während einige Teichbesitzer auf den vollständigen Wassertausch schwören, ziehen andere den Einsatz eines Teichschlammsaugers vor. Beiden Methoden geht zunächst das Absammeln größerer Pflanzenreste mit einem Teichkescher voraus sowie das Entfernen abgestorbener Pflanzen.

Wassertausch oder Schlammsauger

Beim Wassertausch lässt man das Wasser mit einem Schlauch fast völlig ablaufen – es kann in die Kanalisation geleitet werden – und sorgt dafür, dass für die Fische eine gewisse Restmenge in einer Pfütze übrig bleibt. Oder aber man fängt sie ein und setzt sie während der Reinigung in einen Eimer mit Teichwasser. Es darf kein reines Leitungswasser sein, damit den Fische ihr Mikroklima erhalten bleibt. Der Teichboden wird nun von Schlamm und Rückständen gesäubert, wobei der Schlamm ein guter Gartendünger ist.
Setzt man einen Schlammsauger ein, bleiben die Fische im Wasser, man muss jedoch aufpassen, dass sie nicht mit angesaugt werden. Der Sauger verkürzt die Reinigungszeit und den Arbeitsaufwand erheblich, je nach Teichgröße dauert es eine halbe bis eine Stunde. Danach ist die biologische Balance des Wassers wieder hergestellt.

Regelmäßigkeit als A & O

Übers Jahr werden an der Wasseroberfläche treibende Pflanzenreste und Schmutz regelmäßig abgesammelt. Hierbei kann man einen Oberflächenabsauger einsetzen. Pflanzen müssen auf Schädlinge kontrolliert und welkende Teile abgeschnitten werden. Der gelegentliche Einsatz chemischer Wasseraufbereiter wirkt gegen eine zu starke Nährstoffbildung und reguliert den PH-Wert. Außerhalb der Frostperiode empfiehlt es sich, Teichfilter und Pumpen zu benutzen, die den Sauerstoffgehalt regulieren und das Wasser in Bewegung halten. UV-Lampen und UV-Klärer bekämpfen einen zu hohen Algen- und Bakteriengehalt im Wasser, gerade bei kleinen Teichen, die viel Sonneneinstrahlung erhalten. Im Herbst sollte eine weitere Schlammreinigung durchgeführt werden, und während des Laubfalls schützt ein Laubnetz vor zu vielen Blättern im Wasser. Befolgt man diese Anregungen, kann der Teich jetzt gut gepflegt und sauber in die Winterruhe gehen.

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Tags: Gartenteich
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