Licht oder Herd angelassen? Kein Problem, dank neuster Ambient-Assisted-Living-Technologie.
Ratgeber

Die vernetzte Wohnung denkt mit

Autor:
Redaktion

Älteren Menschen vereinfacht moderne Elektronik viele Verrichtungen des Alltags. Sie erlaubt es ihnen, länger selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben.

Etwas ist anders als früher, wenn Frau K. ihre Wohnung verlässt: Statt in die Handtasche greift sie zum magnetischen Schlüssel am digitalen Schlüsselbrett. Hat sie Herd und Kaffeemaschine ausgeschaltet? Sind alle Fenster verschlossen? Brennt noch irgendwo Licht? Falls irgendetwas nicht ordnungsgemäß ist, alarmieren Warntöne die Rentnerin.

SmartHome für Senioren

Das Geheimnis: Schlüsselbrett, Fenster, Licht und Küchengeräte kommunizieren elektronisch miteinander. Außerdem schaltet sich bei der Schlüsselentnahme auch die Alarmanlage scharf. Und an den Fenstern schließen sich wie von Geisterhand gesteuert die Sicherheitsrollos. Auch im Wohnbereich sorgen die vernetzten Systeme für ein Sicherheitsplus. Bei Asthma-Anfällen drückt Frau K. den großen Notfallknopf am Armband. Dadurch werden sofort Arzt, Sanitäter oder Nachbarn verständigt. Bei Sturz oder bei Störung der Herz- oder Vitalfunktionen sendet das Gerät automatisch einen Notruf. Und optische wie akustische Erinnerungssignale helfen ihr bei der Einnahme der täglichen Medikamente. Betritt die Rentnerin Keller oder Bad, sorgen Bewegungsmelder für automatisches Licht.

Nutzerfreundlich heißt ohne Bedienung

Auch junge Leute kennen die „Herd-vergessen-Panik“ Stunden nach dem Urlaubsaufbruch. Sie greifen zum Handy und rufen die Nachbarn an. Menschen im Alter von 75, 80 oder mehr Jahren scheitern beim Handy – sofern vorhanden – oft an der Bedienung. Umso besser, dass sich Häuser und Wohnungen heute mit automatischen SmartHome-Systemen absichern lassen, bei denen meist gar keine aktive Bedienung notwendig ist. Der Fachbegriff lautet AAL. Er steht für Altersgerechte Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben. Oder neudeutsch Ambient Assisted Living. Diese Technologie trifft den Nerv der Zeit, denn immer mehr alte Menschen leben allein und brauchen Hilfe. Pflegepersonal aber wird knapp, Heimplätze sind rar und teuer. Und ohnehin möchten die meisten alten Menschen lieber in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben – auch bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Selbstständigkeit statt Dauerbetreuung

Während sich andere Familien um aufwändigere Pflegeprogramme bemühen, plant Frau K. mit ihren Kindern bereits weitere AAL-Systeme. Darunter eine automatische Toilettenspülung, einen Staubsauger-Roboter und eine Abschaltautomatik für ihren Herd bei ungewöhnlich langer Nutzungsdauer. Einzelne Komponenten solcher Systeme kosten etwa 30 bis 50 Euro, Komplettpakete lassen sich für wenige Hundert Euro realisieren.

Ist dies nun Fremdbestimmung, Überwachung und eine Diktatur der Technik? Nein. Frau K. fühlt sich einfach sicherer. Sie muss sich um weniger kümmern und genießt ein Plus an Lebensqualität.

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Tags: Sicherheitstechnik
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