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Diese DFB-Allstars lernten ein Handwerk

Autor:
Redaktion

Erst Handwerkslehre, dann Profikarriere – Fünf Fußballnationalspieler die sich zu Legenden kickten.

Horst Hrubesch, Dachdecker

Der Europameister (1980) und Vizeweltmeister (1982), prägte wie kein anderer den Begriff der Lufthoheit. Er erzielte so viele Tore mit der Denkmurmel, dass er den Spitznamen „Kopfball-Ungeheuer“ bekam. Kein Wunder, dass er den Zweikampf in der Luft so oft dominierte. Als gelernter Dachdecker, war er an die Höhenluft gewöhnt.

Sepp Maier, Maschinenschlosser

Der Torwrt-Oldie wurde 1974 Weltmeister, lernte davor aber den Beruf des Maschinenschlossers. Niemand versiegelte das Tor so wie er. Als „Katze von Anzing“, wie sein Spitzname lautete, parierte er sich zu einer absoluten Torwart-Legende. Den Kasten sauber zu halten, lernte er wohl schon während seiner Lehre.

Gerd Müller, Weber

Die DFB-Legende ist mit 365 Toren Rekordtorschütze der Bundesliga und Alptraum jedes Abwehrbollwerks. Mit der deutschen Nationalmannschaft wurde der „Bomber der Nation“ Europameister (1972) und erzielte bei der Weltmeisterschaft 1974 das Siegtor zum 2:1 Endstand gegen die Niederlande. Nach abgeschlossener Weberlehre unterschrieb der Torjäger, im Jahr 1964, einen Vierjahresvertrag und wechselte für eine Summe von 4.400 DM zu Bayern München.

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Jürgen Klinsmann, Bäcker

Bereits im Alter von 16 Jahren zeichnete sich die Profikarriere des talentierten Jungstürmers ab. Obwohl der Sprung zu den Profis absehbar war, bestanden seine Eltern auf eine Berufsausbildung, die der Junge in der väterlichen Bäckerei erfolgreich abschloss. Der Bäckergeselle sollte mit der deutschen Fußballnationalmannschaft 1990 Welt- und 1996 Europameister werden.

Berti Vogts, Werkzeugmacher

Der gefürchtete Rechtsaußen stoppte im WM-Finale 1974 den niederländischen Weltklasse-Spielmacher Johan Cruyff und verhalf der Mannschaft so zum Titel. Deutschland wurde so zum amtierenden Europa- und Weltmeister. Der gelernte Werkzeugmacher, mit dem schrecken erregenden Spitznamen „Terrier“, war wohl der beste Abwehrmann des gesamten Turniers.

Bundesarchiv, Bild 183-N0622-0035 / Mittelstädt, Rainer CC-BY-SA 3.0

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