Ratgeber

Drohnen im Handwerk

Autor:
Redaktion

Drohnen erleichtern Handwerkern die Arbeit. Fassaden, Dächer und mehr lassen sich kostengünstig begutachten, um Schäden genauer einzugrenzen.

Drohnen im Handwerk nehmen zu. Die praktischen Helfer wiegen etwa fünf Kilogramm und sind mit einer hochauflösenden Kamera ausgestattet. Die Investition lohnt sich für Dachdecker, aber auch für Maler und andere Gewerke, die im Außenbereich arbeiten. Mit der Drohne sind unkompliziert detailgenaue Aufnahmen aus der Luft möglich. Die Bilder oder Videos lassen sich anschließend auf dem Computer auswerten.

Vorteile des Drohneneinsatzes für Handwerker

Mit einer Drohne sind Bilder von Dächern, Fassaden, Windkrafträdern, Hochspannungsleitungen oder von Brücken möglich. Die Drohne kann Aufnahmen oder Videos im Flug machen und den Zustand von Gebäuden auf diese Weise auch an schwer erreichbaren Stellen gut sichtbar machen.

Der Handwerker kann auf den Einsatz von Leiter, Hubwagen oder Gerüst verzichten. Aber auch für verwinkelte Dächer, die auf normalem Wege schwer zu begutachten sind, lohnt sich der Einsatz einer Drohne. Das spart nicht nur Zeit und Kosten, sondern minimiert auch das Risiko für die Mitarbeiter, die nicht selbst aufs Dach klettern müssen. Ganze Bilder vom Dach sind möglich und auch Maße und Neigungen des Daches lassen sich auf diese Weise bequem ermitteln. Zudem ermöglicht der Drohneneinsatz genauere Kostenvoranschläge für den Kunden.

Handwerker müssen Regeln beim Quadrocopter-Einsatz beachten

Natürlich gibt es beim Einsatz einer Drohne einige Regeln zu beachten. Der Handwerker muss eine Prüfung zum Führen einer Drohne ablegen, ohne diese sind gewerbliche Drohnenflüge nicht gestattet. Ebenfalls muss eine Aufstiegserlaubnis beim Regierungsbezirk eingeholt werden. Diese wird für zwei Jahre erteilt und gilt dann für das gesamte Bundesland.

Bei jedem Flug sollte außerdem die örtliche Polizeidienststelle informiert werden. Das beugt eventuellem Ärger vor. Sichtkontakt zur Drohne ist enorm wichtig, denn sie darf nicht mehr als 100 Meter in die Luft. Natürlich muss der Hauseigentümer seine Einwilligung zum Einsatz der Drohne geben.

Kritik an der Drohne

Bisher haben Drohnen ein eher negatives Image. Viele Menschen befürchten, dass sie ausspioniert werden. Wer eine Drohne bei der Arbeit gesehen hat, wird diesen Gedanken aber schnell wieder los, denn eine Drohne ist sehr laut und blinkt rot und grün.  Ein Absturz ist ebenfalls nicht möglich, denn wenn die Batterie zu schwach wird, kommt die Drohne automatisch zum Startpunkt zurück.

Eine Drohne kostet etwa 3.000 Euro. Für viele Handwerksbetriebe stellt sie eine große Hilfe dar. Ob die Investition sich lohnt, muss jedes Unternehmen selbst abwägen.

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