Duschwände lassen sich aus Porenbeton mauern, solang der Baustoff zuvor imprägniert wurde
Schritt für Schritt

Duschwand aus Ytong - Schritt für Schritt

Autor:
Redaktion

Als Leichtbeton ist Ytong zum Innenausbau sehr beliebt. Nach einer Imprägnierung lässt sich der Baustoff sogar für eine Duschwand verwenden.

Wer seine Dusche renovieren möchte, kann dazu unter bestimmten Umständen sehr wohl Ytong einsetzen. Das gilt, obwohl der Baustoff eigentlich nicht wasserresistent ist. Heimwerker sollten für die Arbeiten inklusive Trockenzeiten zwei Tage Zeit und ein paar hundert Euro zur Finanzierung mitbringen.

1. Die Ytong-Art für die Duschwand planen

Um aus Ytong eine Duschwand zu mauern, sollten aus Stabilitätsgründen mindestens 20 Zentimeter starke Porenbetonsteine hoher Festigkeitsklasse Verwendung finden. Pro Quadratmeter benötigt man etwa sieben Steine zu ungefähr 35 Euro. Damit die Konstruktion stabil wird, lieber nur bis 1,5 Meter hoch mauern und oben Glas- oder Plexiglas anbauen.

2. Die Trennwand mauern

Zum Mauern der Trennwand benötigt der Heimwerker Porenbetonkleber. Mit der Kelle je eine etwa fünf Millimeter dicke Klebeschicht auf die Ytong-Steine aufbringen und mit einem Gummihammer festschlagen. Die untere Reihe mithilfe einer Wasserwaage möglichst gerade mauern. Die Fugen der Reihen sollten je versetzt liegen. Ausrichtung erfolgt mit dem Gummihammer. Die fertige Trennwand lässt der Heimwerker über Nacht trocknen.

3. Die fertige Mauer verputzen und fliesen

Die fertige Mauer erhält eine Außenputzbeschichtung. Hierzu mit einer Traufel im Kreuzgang arbeiten. Nachdem der Putz getrocknet ist, die Duschwand fliesen. Hierzu lässt sich Dispersionskleber verwenden. Auf feuchtigkeitsresistente Fugen achten. Der Fliesenkleber muss vollständig aushärten, bevor der Heimwerker zum nächsten Schritt übergehen kann.

4. Ytong gegen Feuchtigkeit imprägnieren

Ytong zieht von sich aus Feuchtigkeit und eignet sich im Kontakt mit Wassermassen daher nur bedingt. Um die fertig gemauerte und gestrichene Duschwand zu imprägnieren, findet eine transparente Nanoversiegelung Verwendung. Der flüssige Kunststoff bedeckt die Mauer großzügig zu allen Seiten. Nach der Trockenzeit ist die Wand resistent.

5. Plexiglasscheibe befestigen

Um die Plexiglasschreibe auf der Mauer zu befestigen, finden mehrere Dranschrauben Verwendung. Vorsicht: Dabei entstehende Löcher, deshalb gewissenhaft mit Silikon auffüllen. Das ist in der Dusche besonders wichtig, da sonst Feuchtigkeitsschäden drohen.

6. Befestigung in Boden, Wand und Decke

Damit die Wand nicht wackelt, die Ziegel mit etwa drei Eisenstangen im Boden befestigen. Von der Decke aus halten Winkel am Plexiglas die Wand. Zusätzlich befestigt man die Mauer mit mindestens drei Mauerankern oder Metallwinkeln an der angrenzenden Wand.

Auch hierbei alle Löcher oder Undichtigkeiten großzügig mit Silikon verfugen. Die Verfugung zu Wand und Boden hin muss ebenso mit feuchtigkeitsunempfindlichem und hochelastischem Silikon erfolgen.​

Tags: Dusche
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