Ein Biotop bringt Abwechslung und Ruhe in den Garten
Ratgeber

Ein Biotop bauen - Tipps für die kleine Oase

Autor:
Redaktion

Ein vielseitig angelegter Garten ruft geradezu nach einem Biotop. Das Bauen eines Naturteiches ist dabei gar nicht schwer.

Ein Biotop ist ein ganz besonderes Stück Natur

Mit einem Biotop kommt Leben in die Gartengestaltung. Unterschiedliche Pflanzen verändern sich täglich, surrende und flatternde Lebewesen kommen zu Besuch, vielleicht schwimmen sogar Fische im Wasser und geben quakende Frösche ein Konzert. Für den Menschen ist die kleine Oase ein Ort der Abwechslung und Entspannung. Jeder, der Lust und ausreichend Platz hat, kann einen solchen Naturteich bauen. Damit das Biotop mehr Freude als Arbeit bereitet, sind einige wenige Hinweise zu beachten.

Zuallererst muss der optimale Standort gefunden werden. Liegt das Biotop in Südlage, wärmt die Sonne im Sommer das Wasser auf und der unbändige Wuchs von Algen ist kaum zu bremsen. Liegt es im Norden, bleibt es kühl und schattig und die Lebewesen vermissen die Sonne und Wärme. Den besten Ausgleich bietet ein halbschattiger Standort mit Ost- oder Westausrichtung.

Damit die Anlage mehr Freude als Arbeit bereitet, ist der sichere Abstand zu den umliegenden Bäumen und Sträuchern ratsam. So wird verhindert, dass Laub ins Wasser fällt und flach wachsende Wurzeln das Becken beschädigen. Um aber die natürlichen Lebensabläufe des künstlichen Ökosystems zu unterstützen, muss der Einfluss von Regen, Wind und Sonne gewährleistet sein.

Die kleine Oase planen und bauen

Für die Anlage eines Gartenteichs ist die Verwendung eines Fertigteichbeckens ein guter Tipp. Diese sind relativ einfach einzubauen und haben bereits verschiedene Tiefenzonen. Zur Verschönerung und Stabilisierung dienen Sand, Kies und spezielle Pflanzenkörbe oder Inseln. Für die Gestaltung ist eine robuste Pflanzenkultur mit hoch- und niedrig wachsenden sowie schwimmenden Gewächsen, zum Beispiel Seerosen, Schilf und Gräsern ratsam.

Nach Belieben können Uferbereiche mit Naturholz, Bambus und Steinen eingeplant werden. Eine hübsche Skulptur oder ein Springbrunnen werden zum zentralen Blickfang. Der Einsatz von Fischen will gut überlegt sein und bedarf der Beratung beim Fachhandel, damit die Tiere sich auch dauerhaft wohlfühlen. 

Beim Bauen muss zuerst eine markierte Grube ausgehoben werden. Nützlich ist es, wenn vom Mittelpunkt aus zu den Außenseiten gearbeitet wird. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass ungefähr zehn bis 15 Zentimeter zusätzlich zur Setztiefe des Kunststoffbeckens ausgehoben werden. Denn nur dann kann das Fundament gleichmäßig mit Sand aufgefüllt werden.

Eine richtig versenkte Wanne ragt ungefähr fünf Zentimeter über den Boden hinaus. Beim perfekten Einbringen hilft die Wasserwaage. Danach dichtet man die Lücken zwischen Wanne und Boden mit Sand und Wasser ab. Nicht vergessen werden darf eine dünne Kiesschicht zur Verschönerung des Ganzen. Am besten lässt man das Becken sich noch zwei bis drei Tage richtig setzen, bevor Wasser hineinkommt.

Zum Schluss kommt das Schönste - die Gestaltung. Dabei spielt das eigene ästhetische Empfinden ebenso eine Rolle wie die Bedingungen der Pflanzen. Diese werden in Körben in unterschiedlicher Höhe ins Biotop gesetzt.

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Tags: Gartenplanung
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