Die Planung ist beim Anlegen eines neuen Gartens besonders wichtig
Schritt für Schritt

Einen Garten anlegen - die ersten Schritte

Autor:
Redaktion

Zum Anlegen eines neuen Gartens sind einige Vorüberlegungen zu treffen. Mit der richtigen Planung steht der grünen Wohlfühloase nichts im Weg.

Beim Bau eines neuen Hauses wird meist auch ein Garten angelegt. Das Anlegen ist dabei genau so zu planen wie der eigentliche Hausbau. Hierzu zählen Vorüberlegungen, das Aufstellen einer Kostenkalkulation und die Frage, ob professionelle Unterstützung von einem Gartenplaner gewünscht ist.

1. Garten anlegen - Vorüberlegungen 

Ein schöner Garten benötigt eine gute Planung. Zu Beginn der Planung und vor dem Anlegen ist es wichtig, sich für die Gartenart zu entscheiden. Hier gibt es die verschiedensten Möglichkeiten wie den traditionellen Ziergarten mit Blumen, den Gemüsegarten oder eine besondere Variante wie etwa einen japanischen Garten. Leben Kinder im Haus, ist eine Freifläche zum Spielen und zum Aufstellen von Spielgeräten wichtig.

2. Eine Skizze anfertigen

Eine Skizze veranschaulicht die Gartenideen für die Umsetzung der Gartengestaltung. So lässt sich gut beurteilen, ob der Garten ein harmonisches Gesamtbild bildet. Auf dem Papier lassen sich Sträucher und Blumenbeete sowie die Rasenfläche und verschiedene Stauden gut visualisieren. Anbauten am Haus wie eine Terrasse lassen sich dadurch ebenfalls besser planen.

3. Geräte bestellen

Gilt es für das Anlegen größere Mengen an Erde zu bewegen, geht dies am einfachsten mit Gerätschaften wie einem Bagger und einem Laster. Der Bagger gleicht größere Unebenheiten aus, der Laster transportiert überschüssige Erde ab. Wichtig ist, diese Leistungen rechtzeitig zu beauftragen und zu prüfen, ob die benötigten Geräte sowie die Arbeiter zur gewünschten Zeit verfügbar sind.

4. Beauftragung eines Gartenarchitekten

Nachdem alle Vorarbeiten erledigt sind, beginnt die Gestaltungsphase. Je nach Art ist zu überlegen, professionelle Hilfe von einem Gartenplaner in Anspruch zu nehmen. Dieser verwandelt eine zuvor kahle Fläche in ein Blütenmeer und setzt Wünsche wie einen Bachlauf oder Teich fachmännisch um.

5. Kalkulation der Kosten

Je nach Leistungen variieren die Kosten für einen Gartenplaner. In etwa kommen fünf Prozent der Bausumme an Kosten für eine einfache Vorentwurfsplanung zustande und bis zu 18 Prozent für eine Komplettplanung. Wichtig ist, vorab einen Kostenvoranschlag einzuholen. Neben möglichen Kosten für einen Gartenarchitekten ist der finanzielle Aufwand für verschiedene Pflanzen nicht zu vergessen.

6. Rasen und Blumenbeete anlegen

Ist die Fläche für den Garten vorbereitet, ist es Zeit den Rasen und die entsprechenden Beete gemäß vorgefertigter Skizze anzulegen. Wichtig ist, die Pflanz- und Aussaatzeit der verschiedenen Pflanzen zu berücksichtigen.

7. Pflege des Gartens

Im ersten Jahr benötigt der neu angelegte Garten besonders viel Pflege. Eine extra Portion Dünger versorgt Blumen und Rasen mit zusätzlichen Nährstoffen, damit sie gut anwachsen und gedeihen.

Tags: NutzgartenGartenplanung
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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