Moderne Klimaanlagen: Mehr als kalte Luft
Ratgeber

Einen kühlen Kopf bewahren: Klimaanlage nachrüsten

Autor:
Redaktion

Selbst die größten Stromsparern müssen zugeben: Im Hochsommer geht nichts über eine Klimaanlage, die den Raum angenehm herunterkühlt.

Noch haben wir in Deutschland keine amerikanischen Verhältnisse. Denn dort gehören Klimaanlagen längst zum guten Ton. Doch kommt mit dem Klimawandel hierzulande nun auch ein Sinneswandel? Argumente, die auch für einen nachträglichen Einbau sprechen, gibt es viele.

Eine Investition mit kühlem Kopf

Das beste Argument für ein Klimagerät ergibt sich immer noch aus seiner Hauptfunktion: aufgeheizten Räumen ihre wohlverdiente Wohlfühltemperatur geben – und zwar auf Knopfdruck oder vollautomatisch. Auch Asthmatiker dürften sich freuen. Moderne Anlagen filtern alles aus der Luft, was nicht hineingehört wie Staub, Pollen oder Schmutz. Und überhaupt, was mit kühlen Temperaturen nicht alles einfacher wird: Der Konzentrationspegel steigt, das romantische Abendessen zu zweit wird nicht zur schweißtreibenden Hängepartie, und am Ende des Tages steht der angenehmen Bettruhe nichts mehr im Weg. Daneben hat das Nachrüsten auch noch einen ganz anderen Vorteil: Der Wert der Immobilie steigt durch den zusätzlichen Luxus.

Mobil, zentral oder dezentral

Im Grunde gibt es drei Bautypen: Die mobile, dezentrale und zentrale Klimaanlage. Unterschiede ergeben sich hinsichtlich Anschaffungskosten, Effizienz und Aufwand. Während die fahrbaren Mini-Varianten zwar ungemein flexibel in der Handhabung sind, können sie in Sachen Leistung nicht mit den anderen beiden Bauarten mithalten. Am anderen Ende der Preis-Skala steht die zentrale Klimaanlage. Auf Dachboden oder Keller installiert, versorgt sie über aufwändige Belüftungssysteme die ganze Wohnung konstant mit Frischluft. Wie so oft im Leben, ist für den Ottonormalverbraucher ein Kompromiss vielleicht die beste Lösung: die dezentrale Klimaanlage. Die beiden Einzelteile werden jeweils an Innenwand und Außenfassade angebracht und über Rohre miteinander verbunden. Mit Anschaffungskosten zwischen 600 und 1.500 ist sie einerseits erschwinglich und arbeitet andererseits effizient.

Nicht verzagen, Vermieter fragen

Eines sollte dennoch klar sein. Klimaanlagen gehen ins Geld. Modelle der Energieeffizienzklasse A verbrauchen auf das Jahr hochgerechnet über 500 Kilowattstunden und damit mehr als 100 Euro. Dauerbetrieb, nicht zu empfehlen. Wer sich zum Umrüsten entschließt, fragt zuvor den Vermieter. Denn: Handelt es sich dabei um einen Eingriff in die Bausubstanz, hat er ein Wörtchen mitzureden beziehungsweise die Wohnungseigentümergemeinschaft.


 

Tags: Klimaanlage
Gewerke:Elektrotechniker

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