Terrassierte Hanggärten versprühen einen einzigartigen Charme
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Einen Terrassengarten anlegen - die schönsten Tipps

Autor:
Redaktion

Ein Terrassengarten zieht mit seinem Charme die Blicke auf sich. Um ein schönes Hanggrundstück anzulegen, muss der Besitzer aber clever planen.

Hangbefestigung kommt vor Terrassierung

Damit ein Terrassengarten später nicht vom Hang rutscht, muss der Gartenbesitzer den Hang sichern lassen. Das funktioniert mit Palisaden, Stützmauern oder Gabionen am Fuß. Für geringe Hanglage reichen teilweise Bodendecker auf Humus. Mittleres Gefälle schachtet man aus. Größere Gefälle mit mehr als sieben Prozent Steigung erfordern Betonfestigungen. Der Landschaftsgärtner entscheidet.

Treppenelemente machen den Terrassengarten begehbar

Integrierte Treppenelemente sorgen in Terrassengärten erst für Begehbarkeit. Die Begehbarkeit erleichtert später die Gartenpflege. Die Erreichbarkeit jedes Niveaus daher clever planen. Ein geschwungener Gartenweg mit Ausgleichsstufenelementen in dezentraler Anordnung lockert das Bild funktional auf.

Aber Achtung: Das Verhältnis von Stufenhöhe zu Stufentiefe und Steigungsmaß entscheidet über die Stufenfunktionalität. Zweimal Stufenhöhe, plus Stufentiefe, sollten 63 Zentimeter und Stufentiefe minus Stufenhöhe, zwölf Zentimeter ergeben.

Verschiedenen Gartenformen anlegen

In Hanggärten ergeben auch unterschiedliche Gartenformen kein chaotisches Bild. Eine Terrasse kann der Hobbygärtner zum Beispiel mediterran anlegen. Wer das nächste Niveau asiatisch anlegen will, kann auch das bedenkenlos tun, denn die Höhenunterschiede trennen unterschiedliche Formen klar voneinander ab. Daher nur Mut zu Verschiedenartigkeit.

Smarte Gartengestaltung minimiert den Pflegeaufwand

Durchdachte Bepflanzung sorgt dafür, dass der Pflegeaufwand für Garten auf der Terrasse überschaubar bleibt. Dazu schwer erreichbare Stellen beispielsweise als Steingärten vorsehen, die nicht so viel Arbeitseinsatz verlangen. Gemüsebeete liegen dagegen terrassennah und leicht erreichbar. Auch kälteempfindliche Gewächse sollten haus- und terrassennah auf der obersten Ebene liegen. Das Haus spendet ihnen am meisten Schutz. 

Wasser bietet eine atemberaubende Optik

Terrassengärten eignen sich ideal für Bachläufe, die in Terrassennähe entspringen und auf der untersten Ebene in einen Teich münden. Das erleichtert die Gartenpflege, denn jede Ebene verfügt so über ausreichend Gießwasser. Der Teich auf dem unteren Niveau reflektiert außerdem alle Gartenebenen, was die Bepflanzung gefühlt verdoppelt.

Sichtschutzbäume können die eigene Sicht erschweren

Ein Terrassengarten bietet einen atemberaubenden Ausblick, solange weit oben gepflanzte Bäume die Sicht nicht einschränken. Eine sichtschützende Terrassengestaltung mit Bäumen erschwert dem Gartenbesitzer aber meist die Sicht.

Wem der freie Blick auf den Garten wichtig ist, der pflanzt Bäume daher auf der untersten Terrasse. Wer Sichtschutz am frei stehenden Haus bevorzugt, pflanzt die Bäume nicht zu dicht, damit noch eine freie Ecke für Gartenmöbel bleibt. So lässt sich die Aussicht trotz Bäumen bequem genießen.

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Tags: GartenplanungTerrasse
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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