Sorgfältige Planung bei den Kosten für Pflasterarbeiten verhindert die Budgetüberschreitung
Ratgeber

Einfahrt pflastern - die Kosten realistisch kalkulieren

Autor:
Redaktion

Nach Neubau oder Umzug steht oft die Neu- oder Umgestaltung der Einfahrt an. Vor dem Start sollten die Kosten genau kalkuliert werden.

Wer zum Beispiel eine 90 Quadratmeter Hofeinfahrt pflastern möchte, sollte mit etwa 1700 bis 2300 Euro rechnen. Allerdings hängen die Preise selbstverständlich von den Material- und Arbeitskosten ab. Pauschale Aussagen verbieten sich daher.

Eigenleistung oder Beauftragung einer Fachfirma?

Die erste Entscheidung besteht darin, ob die Einfahrt oder der Bereich vor dem Carport in Eigenleistung gepflastert werden soll, ein Teil selbst erbracht oder der Auftrag komplett einer Fachfirma erteilt wird. Erst danach können anfallende Kosten realistisch errechnet werden.

Logisch: Setzt man die eigene Arbeitskraft ein, kostet das weniger Geld. Allerdings sollte jeder seine handwerklichen Fähigkeiten realistisch einschätzen, ansonsten könnten zusätzlich teure Ausbesserungsarbeiten anfallen. Sollen komplizierte Muster die neue Einfahrt zieren, sollte in jedem Fall eine Fachfirma beauftragt werden.

Kalkulation der Materialkosten

Eine wichtige Entscheidung ist die Auswahl der Pflastersteine. Die Preisspanne liegt zwischen 10 und etwa 120 Euro - je nach Eigenschaften und Design. Am kostengünstigsten ist einfaches Verbundsteinpflaster aus Beton. Es wird durch seine Stabilität gerne für Einfahrten verwendet. Es kostet ungefähr 10 bis 15 Euro pro Quadratmeter. Granit- oder Natursteine sind im Vergleich am teuersten, wirken im Design jedoch sehr edel.

Sollen Randsteine eingesetzt werden, um der Pflasterung Stabilität zu verleihen, dann gilt das Gleiche: Die Steinqualität und das Design bestimmen den Preis. Der Vergleich des Materialwerts der Steine bei verschiedenen Fachhändlern ist ebenfalls sinnvoll, er kann erheblich variieren. Ist das Design weniger wichtig, dann kann im Fachhandel gezielt nach Restposten gefragt werden. Diese sind meist stark reduziert.

Nicht nur die Pflastersteine verursachen Kosten, sondern auch das notwendige weitere Material. Bevor gepflastert wird, muss die Fläche eingeebnet und das Erdreich etwa 50 Zentimeter tief abgetragen werden. Hierfür empfiehlt sich bei großen Flächen die Anmietung eines Baggers- dafür fallen pro Tag etwa 100 Euro an. Im Anschluss wird die Fläche mit Kies oder Schotter aufgefüllt und verdichtet. 

Die Kosten richten sich nach der Größe der Fläche- für einen Kubikmeter sollte mit 10 bis 15 Euro gerechnet werden. Für die Bettung der Steine sowie zur Füllung der Fugen benötigt man Brechsand- pro Tonne fallen hier in etwa 15 Euro an. Eine Beratung im Fachandel zu den einzelnen Materialien und der benötigten Menge ist ebenfalls hilfreich, um die Kosten realistisch zu kalkulieren.

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Tags: PflasterarbeitenKostenkalkulation
Gewerke:Straßenbauer

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