Auch Taptenschutz, wie Elefanthaut, kann man oft überstreichen
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Elefantenhaut überstreichen - die besten Tipps

Autor:
Redaktion

Sogenannte Elefantenhaut ist ein transparenter Schutzanstrich für Tapeten. Er kann beim Überstreichen zum Problem werden.

Überstreichen ohne Vorbehandlung ist manchmal möglich

Es ist auf jeden Fall einen Versuch Wert, die Elefantenhaut ohne jede Vorbehandlung zu überstreichen. Sofern die Farbe beim Streichen nicht abperlt, haftet sie in der Regel auch auf dem Tapetenschutz. Zur Sicherheit sollte man aber nur ein kleines Stück streichen und nach dem Trocknen versuchen, die Farbe abzuziehen. Gelingt dies nicht, gibt es keine Probleme, den Schutzfilm zu überstreichen.

Elefantenhaut mit Spülmittel anlösen

Der flüssige Tapetenschutz hat je nach Hersteller eine andere Zusammensetzung. Manche Produkte lassen sich mit einer Mischung aus warmem Wasser, Spülmittel und Essig recht gut abwaschen, beziehungsweise anlösen. Zunächst wird der mit Elefantenhaut beschichtete Bereich mit dieser Mischung abgewaschen, anschließend überstrichen.

Wichtig: Den noch feuchten Untergrund mit Dispersionsfarbe streichen. Dieser Anstrich dient als Haftvermittler. Die Wand kann nun komplett in einem Zug gestrichen werden.

Den Tapetenschutz mit Terpenen entfernen

Elefantenhaut besteht meist aus Polyvinylacetat-Dispersion. Diese lässt sich mit den Terpenen lösen. Diese Stoffe lösen hervorragend Farben und kommen unter anderen in Orangenschalen vor. Falls das Abwaschen mit Spülmittel nicht funktioniert, kann hochkonzentrierter Orangenreiniger helfen. Das Produkt wird mit einer Bürste in die mit Tapetenschutz behandelte Fläche kräftig eingearbeitet. Anschließend muss der Bereich mit viel Wasser abgewaschen werden. Vorsicht: Unbehandelte Tapete kann sich bei dieser Behandlung von der Wand lösen. Sollte diese geschehen, muss man neu tapezieren.

Einen Haftgrund einsetzen

Sogenannte Haftvermittler nutzen nicht immer etwas. Es ist daher sinnvoll, zunächst an einer kleinen Stelle zu testen, welche Wirkung das Produkt hat. Es gibt sehr unterschiedliche Grundierungen. Ein zur gewählten Wandfarbe passender Haftgrund zeigt meist die beste Wirkung. Kalkfarben oder Silikatfarben haften ohnehin schlecht auf Tapeten, die besten Chancen bestehen, wenn mit Dispersionsfarben oder Latexfarben gestrichen wird.

Anmerkung: Elefantenhaut ist wasser- und dampfundurchlässig, es macht wenig Sinn mit diffusionsoffenen Kalk- oder Silikatfarben zu streichen. Diese Farben sollten nur auf Putz verwendet werden.

Mechanisches Aufbrechen der Schicht

Unter Umständen hilft es, wenn man die mit Tapetenschutz gestrichenen Bereiche mit einer Nagelwalze durchlöchert. Die Farbe kann sich in diesen Löchern festsetzen und so zu einem Haftgrund werden. Bei dieser Methode sind mehrerer Anstriche nötig, bis sich eine gleichmäßige Farbschicht an der Wand ergibt. Sollten die anderen Methoden nichts nützen, ist es besser neu zu tapezieren.

Tags: Tapeten
Gewerke:Raumausstatter

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