Die neue Kennzeichnung für Öfen hilft dabei, die Umweltbelastung sichtbarer zu machen
Ratgeber

Energielabel für Feuerstätten: Energieampel ab 2018 im Überblick

Autor:
Redaktion

Energieeffizient Heizen wird ab 2018 einfacher. Das neue Energielabel zeigt an, wie es um Energieverbrauch und Umweltbelastung beim Heizen steht.

Was bei Elektrogeräten wie Waschmaschinen, Staubsauger und Co. schon lange Pflicht ist, fällt in 2018 auch für Kaminöfen, Heizkamine, Kachelöfen mit Heizeinsatz und Pelletöfen an: Die Heizgeräte müssen mit einem Energielabel versehen werden, welches ihre Energieeffizienz gegenüber dem Verbraucher sichtbar macht. Das schafft Transparenz nicht nur beim Energieverbrauch, sondern auch in Sachen Umweltfreundlichkeit. Nach einer kurzen Karenzzeit ist das Label ab 2018 für jeden Kamin- oder Kachelofen verpflichtend. Die Einführung für Gas- und Ölheizungen begann schon etwas früher.

Der EFA (Europäische Feuerstätten Arbeitsgemeinschaft e.V.)  ist schon länger um die Transparenz beim Energieverbrauch von Kamin- und Kachelöfen bemüht. Bereits seit einigen Jahren können die Hersteller ihre Öfen durch ein unabhängiges Prüfinstitut, das mit strengen Auflagen arbeitet, testen lassen. Bei Bestehen werden sie mit dem EFA-Qualitätssiegel ausgezeichnet. Nun wird es gesetzlich zur Pflicht, den Energieverbrauch auszuweisen.

Wie ist das Energielabel für Kamin- und Kachelöfen aufgebaut?

Das Energielabel für Öfen ist mit einem gewöhnlichen Energielabel vergleichbar. Die Energieklassen werden in neun Stufen von A++ bis G von grün bis rot angezeigt. A++ ist dabei die energieeffizienteste und umweltfreundlichste Variante. Ein großer Pfeil zeigt an, um welche Klasse es sich bei der Heizungsanlage oder dem Kaminofen handelt. Der jeweilige Buchstabe der Energieeffizienz gibt an, wie hoch der „Raumheizungs-Jahresnutzungsrad im Betriebszustand“ ist.

Neben der Energieampel sind auf dem Label auch der Herstellername sowie die Modellbezeichnung zu finden. Im unteren Teil des Labels finden sich Symbole zu den Produkteigenschaften. Hier ist vor allem die Wärmeleistung wichtig, die in Kilowatt (kW) angegeben wird, die in einem aufwendigen Verfahren berechnet werden.

Energieeffizienz: Holz verbrennt vollkommen klimaneutral

Das Energielabel macht deutlich, wie sinnvoll und effektiv Holz bei der Wärmegewinnung ist.

Vergleicht man die verschiedenen Rohstoffe zum Heizen, lässt sich leicht feststellen, das Holz nicht nur ökologisch und nachhaltig ist, sondern dass es auch, im Gegensatz zu anderen Brennmaterialien wie Öl oder Gas, komplett klimaneutral verbrennt.

Im Verbrennungsprozess gibt es nur die Menge an CO2 ab, die es sich vorher aus der Luft genommen hat. Außerdem minimieren sich die Transportwege für Holz, da es in der hier beheimateten Natur wächst und dort die Luft reinigt, bevor es als Rohstoff zum Heizen genutzt wird.

Mit dem neuen Energielabel bekommt der Verbraucher eine wichtige Entscheidungshilfe, weil der Vergleich zwischen den verschiedenen Heizsystemen leichter und schneller erkennbar ist. Ein Weg, um bewusster auf die Umweltbelastung hinzuweisen und den Umweltschutz zu fördern.

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