Als Expat Erfahrung im Ausland zu sammeln, erweitert den Horizont und dient als Karrieresprungbrett
Ratgeber

Expats: Arbeiten und Leben im Ausland

Autor:
Redaktion

Als sogenannter Expat ist der Auslandsaufenthalt für eine begrenzte Zeit möglich, wenn der Betrieb seine gut qualifizierten Fachkräfte entsendet.

Als Expats (Expatriates) werden qualifizierte ausländische Fachkräfte bezeichnet, die von einem international agierenden Arbeitgeber für eine befristete Zeit an eine Zweigstelle ins Ausland gehen. Der Aufenthalt beschränkt sich meist auf ein bis drei Jahre. In den meisten Fällen handelt es sich um Uni-Absolventen, es gibt aber auch einige Handwerker und inzwischen auch Selbständige unter ihnen, die auf eigene Faust ins Ausland gehen, um sich Weiterzubilden, neue Erfahrungen zu sammeln und andere Kulturen kennenzulernen. Arbeitnehmer, die sich dafür interessieren, als Expat ins Ausland zu gehen, sollten kompromissbereit und lernwillig sein, denn es gilt, sich an die Gepflogenheiten des Landes anzupassen.

Auslandsaufenthalt dient oft als Karrieresprungbrett

Jedes Jahr gehen über 200.000 Deutsche ins Ausland. Beliebteste Länder sind dabei Singapur, Neuseeland oder Schweden. Oft dient der Auslandsaufenthalt auch als willkommenes Karrieresprungbrett oder um sich den Start in ein neues Leben in einem anderen Land zu erleichtern.

Dabei lassen sich einige offene Stellen auch von Einheimischen besetzen, viele Unternehmen entscheiden sich aber für sogenannte Expats, wenn die Anbindung an den Mutterbetrieb eine große Rolle spielt und wenn das Wissen, welches der Arbeitnehmer im Ausland gesammelt hat, in den in Deutschland ansässigen Betrieb übergehen soll.

Bei Entsendung übernimmt der Arbeitgeber den bürokratischen Aufwand

Nachteile für die Betriebe, welche Expats entsenden, sind die manchmal höheren Kosten und die mühevolle Integration des Mitarbeiters. Geschieht der Jobwechsel betriebsintern, muss sich der Mitarbeiter um nichts kümmern, der Arbeitgeber regelt die bürokratischen Dinge sowie den Umzug und bezahlt ihn.

Im Zielland finden die Fachkräfte Netzwerke für Expats mit Stammtischen oder der Organisation von Städtetrips und Hilfe bei Autokauf, Kinderbetreuung, Steuern und Anderes, damit ihnen der Start leichter fällt. Auch sogenannte Relocation-Agenturen werden in der Regel vom Arbeitgeber bezahlt und bieten maßgeschneiderte Fullservice-Pakete an, um den Ortswechsel so einfach wie möglich zu gestalten außerdem sind sie Ansprechpartner vor Ort.

Deutschland steht bei Expats nicht auf dem ersten Platz

Deutschland ist nicht das beliebteste Land zum Leben und Arbeiten unter den Expats, wie eine Umfrage des internationalen Expat-Netzwerks ergeben hat. Dennoch schätzen die Expats einige Dinge wie beispielsweise die Lebensqualität in Deutschland, wie das Institut für Interkulturelles Management festgestellt hat. Schwierigkeiten haben die ausländischen Expats bei Dingen wie sich Willkommen zu fühlen, der Freundlichkeit ihrer Mitmenschen, beim Sprachelernen oder wenn sie Freunde finden möchten.

Die Willkommenskultur ist wichtig, weil auch der Arbeitsmarkt immer internationaler wird. Die Wirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte, die teilweise auch aus dem Ausland kommen. Ebenso erweitert es den Horizont, wenn es die deutschen Handwerker ins Ausland zieht, um den ausländischen Kollegen über die Schulter zu blicken und mit neuen Erfahrungen und erweitertem Fachwissen aus den Jahren des Auslandsaufenthaltes wieder zurückzukehren.

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