Ein Feuerkorb im Garten schafft gemütliche Lagerfeuerromantik im eigenen Zuhause
Ratgeber

Feuerstellen im Garten: mobil oder fest installiert

Autor:
Redaktion

Bei ausreichend Grund bieten sich eigene Feuerplätze an. Entweder freistehend oder ins Erdreich eingebaut. Die Möglichkeiten im Überblick.

Ein offenes Feuer im Garten ist immer etwas ganz Besonderes. Für viele Gartenbesitzer ist eine Feuerstelle im Garten das i-Tüpfelchen in der Gartengestaltung. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, eine Feuerstelle im Außenbereich zu installieren.

Der geeignete Platz im Garten für offenes Feuer

Laut Definition ist eine Feuerstelle ein Platz, an dem ein offenes Feuer entfacht werden und an der man in fröhlicher Runde sitzen kann. Es kommt auf den Garten an, welcher Platz sich dafür am besten eignet. Der Ort sollte feuerfest und sicher sein, am besten ohne Bäume oder Sträucher in nächster Nähe, weil der Funkenflug dazu führen könnte, dass diese Feuer fangen. Daher wird eine feuerfeste Zone von fünf Metern rund um die Feuerstelle empfohlen.

Wie genau die Feuerstelle aussieht, entscheidet der persönliche Geschmack. Egal ob klein, groß, gemauert, mobil, vertieft oder ebenerdig: es bieten sich vielfätige Gestaltungsmöglichkeiten. Auch bei der Wahl des Materials das Material kann zwischen Stein, Metall, aber auch Glas oder Holz wie beim Schwedenfeuer gewählt werden..

Ein Lagerfeuer im Garten

Soll es ein Lagerfeuer im Garten werden, bietet sich eine Stelle an, die frei von totem Laub, Gras und Ästen ist. Am besten wird das Feuer in einer Grube entfacht. Sinnvoll ist es auch, die Erde aus der Grube nicht zu weit weg von der Feuerstelle zu räumen, denn im Notfall ist die Erde schnell zur Hand, um das Feuer zu ersticken. Es ist auch möglich einen Erdwall aus der angefallenen Erde zu bauen, der als Grenze für das Feuer dient.

Im Garten sieht die Lagerfeuerstelle schön aus, wenn sie mit Steinen umrandet wird, die im Kreis angeordnet werden.

Mobile Feuerstelle für kleinere Gärten

Für kleinere Gärten bietet sich eine mobile Feuerstelle an, denn sie lässt sich bei Nichtgebrauch einfach im Schuppen verstauen. Mobile Feuerstellen gibt es in Form eines Feuerkorbes oder einer Feuerschale aus Eisen oder anderem Material. Es gibt sie in unzähligen Varianten mit hohem oder niedrigem Rand, lackiert oder in Rostoptik.

Der Untergrund für eine Feuerschale sollte immer stabil und nicht brennbar sein, außerdem hitzebeständig. Feuerschalen und Körbe außerdem nie auf den Rasen stellen, die Hitzeentwicklung könnte zu Schwelbränden im Boden führen. Der Aufstellort sollte außerdem windgeschützt sein, damit kein Qualm oder Funkenflug entsteht. Zu bedenken ist auch, dass bei Feuerkörben Glut auf den Boden fällt, diese muss auf einer Metallplatte aufgefangen werden.

Das Schwedenfeuer als besonderes Highlight am Sommerabend

Das Schwedenfeuer ist eine besondere Art Lagerfeuer im Garten, denn als Brennstoff wird ein speziell geschlitzter Baumstamm oder ein Holzklotz aus Nadelholz genutzt, der zugleich auch die Feuerschale ist, die von innen heraus ausbrennt. Dieses Feuer kann bis zu fünf Stunden brennen ohne dass Holz nachgelegt werden muss. Der Platz für das Schwedenfeuer muss windgeschützt sein und einen festen Untergrund haben. Der Baumstamm sollte etwa 50 Zentimeter dick sein. Die Brenndauer beträgt etwa zwei bis fünf Stunden.

Gemauerte Feuerstellen im Garten als romantisches Plätzchen

Eine gemauerte Feuerstelle im Garten ist an einem Platz festgelegt und lässt sich so leicht nicht mehr rückgängig machen, deshalb ist hier mit Bedacht zu planen. Eine gemauerte Feuerstelle kann tiefer liegen oder ebenerdig sein, aber auch erhöht errichtet werden.

Für eine tiefere Feuerstelle kann man eine flache Grube graben, die sich ergebende Stufe um die Feuerstelle herum kann als Sitzbank dienen oder es werden feuerfeste Steine um die Feuerstelle heru gesetzt. Die Feuerstelle muss dabei nicht zwingend rund sein. Wenn sie auf Bodenniveau ist, bieten Stühle gute Sitzgelegenheiten.

Für den Aufbau lassen sich eine Vielzahl an Steinarten wählen wie Klinker, Granit oder Pflastersteine, Sandstein oder Schamott oder Bruchsteine. Die Steine müssen in jedem Fall hitzebeständig sein, damit sie bei hohen Temperaturen nicht zerspringen. Ein Fachmann kann zum passenden Material beraten.

Beachtenswertes bei Feuer im Garten

Feuer dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen entfacht werden. Das zuständige Amt weiß über die örtlichen Voraussetzungen Bescheid (Ordnungsamt) und in Kleingartenanlagen gilt immer die Hausordnung der Anlage.

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