Bilderrahmen sollen entlang von gedachten Linien angebracht werden, damit Räume nicht unruhig wirken
Ratgeber

Fotos aufhängen wie der Profi

Autor:
Redaktion

Nur gekonnt in Szene gesetzt, sind Fotos ein individueller und persönlicher Wandschmuck. Das Aufhängen von Bildern sollte daher nie spontan geschehen.

Rahmen für Fotos geschickt auswählen

Der Rahmen soll das Bild optisch zusammenhalten, aber nicht davon ablenken. Er sollte daher eher dezent sein, auch “rahmenlose“ Präsentationen von Bildern kommen gut an. Fotos müssen heute nicht mehr hinter Glas sein, die moderne Drucktechnik macht vieles möglich. Auf Leinwand gedruckte Bilder lassen sich ausgezeichnet wie Gemälde auf Keilrahmen aufziehen. Auch sogenannter Leichtkarton ist ein ideales Medium, um Bilder aufzuhängen. Sie werden mit Sprühkleber und einer Moosgummiwalze auf die Platten geklebt. Gegen Schmutz und Staub schützt Firnis.

Rahmenlose Bilderrahmen, bei denen Bilder nur mit Glas abgedeckt sind, gelten als zeitlose Klassiker für großformatige Werke. Diese Rahmen bieten sich auch an, um mehrere kleine Fotos zu einer Collage zusammenzustellen. Romantische Motive kommen in Rahmen aus edlem Holz besonders zur Geltung, während Bilder mit technischen Abbildungen in Metallrahmen besser wirken.

Wichtig: Glas, Folien oder Firnis schützen vor Schmutz, daher sollte nicht darauf verzichtet werden. Damit der Blick auf die Bilder nicht behindert wird, darf das Deckmaterial nicht glänzen oder spiegeln.

Bilder wirkungsvoll aufhängen

Beim Aufhängen der Bilder muss auf die Raumgeometrie geachtet werden. Wand, Möbel und Bilder müssen zusammen eine gefällige Komposition ergeben. Dabei sollten bestimmte Linien beachtet werden. Faustregel: Alle Bilder zusammen sollen sich optisch in ein Rechteck einfügen. Wer mehrere Bilder einer Größe an eine Wand hängt, sollte auf gleiche Abstände zwischen den Bildern achten. Eine gute Anordnung ist, alle Bilder waagerecht oder senkrecht in einer Linie anzuordnen.

Etwas gewagter ist es, die Bilder treppenförmig versetzt aufzuhängen. Hierbei sollte die rechte obere Ecke aller Bilder auf einer gedachten aufsteigenden Linie liegen. Man kann auch Bilder unterschiedlicher Formate aufhängen. Damit der Raum nicht unruhig und chaotisch wirkt, ist es sinnvoll die Kanten der Bilder entlang einer Linie anzuordnen.

Tipp: Erst mit einer Schnur eine Hilfslinie an der Wand spannen, dann alle Bilder mit der oberen Kante entlang dieser Schnur anordnen. Viele kleine Bilder lassen sich auch sehr gut entlang den Kanten eines mit Schnur aufgespannten Rechtecks aufhängen.

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Lampen, die sich an der Wand befinden, an welcher die Bilder hängen, führen zu einem nicht gewünschten Spiel von Licht und Schatten. Die Rahmen werfen lange Schatten auf, beziehungsweise neben die Bilder, was vom eigentlichen Foto ablenkt. Daher sollten die Bilder von einer Lichtquelle beleuchtet werden, die an der Decke oder an einer gegenüberliegenden Wand angebracht ist.

Einzelne große Bilder lassen sich auch mit Leuchten, die oben am Rahmen angebracht sind, gut ausleuchten. Diese speziellen Bilderleuchten, haben einen Schirm, der das Licht zum Raum hin abschirmt und auf das Bild richtet. Andere Lampen, die sich neben oder direkt über den Fotos befinden, sind dagegen ungünstig. Sie blenden den Betrachter der Bilder.

Die Gesamtkomposition muss stimmen

Die Bilderrahmen müssen im Stil zu den Fotos passen, beides zusammen soll sich harmonisch in die gesamte Einrichtung des Raumes einfügen. Dabei ist es egal, ob ein Bild oder ganze Serien die Wand schmücken.

Tags: WohnaccessoiresWohnideen
Gewerke:Raumausstatter

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