Das Bad sollte großzügig bemessen sein, damit die Wanne zu Geltung kommt
Checkliste

Freistehende Badewanne - das ist beim Hausbau zu beachten

Autor:
Redaktion

Eine freistehende Badewanne lässt sich zwar jederzeit nachträglich einbauen, trotzdem macht es Sinn, die Wanne schon beim Hausbau einzuplanen.

Wichtige Überlegungen zum Thema Bad beim Hausbau 

Der nachträgliche Einbau einer freistehenden Badewanne ist technisch möglich, sofern der Boden erneuert wird. In der Praxis scheitern diese Vorhaben oft an der Größe des Raumes. Bauherren, die eine Wanne mitten im Bad möchten, sollten Folgendes bei der Planung des Hausbaus beachten:

  • Um die Wanne ist eine Bewegungsfläche von mindestens 55 Zentimetern Breite erforderlich.
  • Eine Wanne mit dem Maß 170 x 80 Zentimeter benötigt einen Platz von 280 x 190 Zentimetern, das sind 5,3 Quadratmeter.
  • Für ein Waschbecken sind mit Bewegungsflächen 100 Zentimeter Breite und 155 Zentimeter Tiefe erforderlich, 1,55 Quadratmetern entspricht.
  • Eine Toilette erfordert 80 Zentimeter Breite und 2,10 Meter Tiefe, das ergibt eine Fläche von 1,68 Quadratmetern.
  • Ein Bad mit 8,5 Quadratmetern hat das Mindestmaß, um eine freistehende Badewanne unterzubringen. 
  • Das Bad sollte annähernd quadratisch sein, ein langer schmaler Raum lässt sich schlecht nutzen.

Installation einer freistehenden Badewanne

Bauherren, die sich für eine freistehende Badewanne entscheiden, bemerken schnell, welche Konsequenzen diese Entscheidung nach sich zieht. Die Wanne steht mitten im Badezimmer. Die Trinkwasserleitungen und die Abwasserleitungen liegen in der Wand. Die Armaturen stehen ebenfalls mitten im Raum, eine solide Befestigung im Boden ist erforderlich. Ein Problem führt in der Regel zum nächsten. Insgesamt ist der Einbau einer freistehenden Badewanne kaum teurer und komplizierter als der einer herkömmlichen Wanne, sofern alles im Vorfeld gut geplant wird. Wer sich später für eine Badewanne an der Wand entscheidet, kann die Abzweigungen stilllegen. Ein Rückbau ist überflüssig. Ein neuer Boden lässt sich nicht vermeiden, da die Anschlüsse Löcher in den Fliesen bedingen. Im Einzelnen ist Folgendes zu berücksichtigen:

  • Lage der Wanne festlegen.
  • Prüfen, wo der Wasserzulauf zur Wanne erfolgt.
  • Das Gleiche für den Ablauf der Badewanne erfassen.
  • Abzweigungen von den Steigleitungen planen.
  • Abzweig zu den Abwasserleitungen berücksichtigen.
  • Befestigungspunkte der Badewanne im Boden erfassen.
  • Montagepunkte der Wasserzuleitung einplanen. Die Befestigung erfolgt über Schwerlastanker im Estrich.
  • Bei der Fußbodenheizung alle Befestigungspunkte berücksichtigen.

Einen großzügigen Raum planen

Wannen die frei stehen, wirken in einem großen Bad besser als in einem kleinen. Beim Hausbau sollten Bauherren mehr Platz als den Mindestbedarf berücksichtigen.

Tags: Badideen
Gewerke:Installateur und Heizungsbauer

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