Ratgeber

Freude am Garten – das ganze Jahr

Autor:
Redaktion

Während wir andere Bereiche unseres Zuhauses wie die Küche oder das Bad jeden Tag im Jahr nutzen können, beschränken sich viele von uns bei der Gartennutzung auf die Sommermonate. Doch muss das wirklich so sein?

Den Garten neu denken

Gerade jetzt ist ein optimaler Zeitpunkt gekommen, den Dinge einmal anders zu betrachten - der Sommer steht vor der Tür und somit die Zeit des Jahres, in der wir gerne im Garten werkeln. Mit etwas Vorstellungskraft und geschickter Planung können auch Sie Ihren Garten in einen Wohlfühlort verwandeln, der ganz unabhängig vom Wetter vielseitig nutzbar ist.

Um Ihnen erste Anregungen für Ihr Projekt zu geben, haben wir die folgende Checkliste für Sie erstellt:

1. Terrassenbau und Bodenbeläge

Eine Möglichkeit, einer offenen Fläche wie einem Garten mehr Nutzungsmöglichkeiten einzuräumen, ist die Einteilung in einzelne Bereiche. Schon mithilfe weniger Hilfsmittel kann eine große Fläche in viele kleinere Bereiche eingeteilt werden, die wiederum alle unterschiedlich genutzt werden können.

Pflanzen, Rankwände oder farblich unterschiedliche Elemente können diesen Effekt zwar verstärken, erzielen insgesamt jedoch nicht die gleiche Wirkung wie eine Terrasse oder ein Bodenbelag.

Aus diesem Grund ergibt es Sinn, über die Schaffung eines Bereichs mit Bodenbelag nachzudenken - während der Rasen so beispielsweise zum Fußballspielen genutzt werden kann, schafft der geflieste Bereich eine Ruhezone.

Die Wahl der Baumaterialien kann dabei eine große Rolle spielen und das Aussehen und den Eindruck des Gartens maßgeblich beeinflussen: eine rustikale Steinterrasse kann dem Außenbereich einen mediterranen Flair verleihen, während Massivholzböden die Terrasse modern und gemütlich erscheinen lassen können. Wählen Sie die Materialien daher sorgfältig aus und entscheiden Sie sich für hochwertige Baustoffe.

Aufgrund der großen Auswahl an Baumaterialien ist es ratsam, sich an eine Fachkraft zu wenden, um ein schönes, stimmiges Ergebnis zu erzielen.

Stellen Sie Ihren Pflaster-Auftrag ein

 

2. Außenbeleuchtung

Selbstverständlich kann es immer passieren, dass es regnet und dass es am Abend abkühlt - was jedoch sicher ist, ist dass die Sonne um eine gewisse Uhrzeit untergeht und es dunkel wird. Aus diesem Grund ist eine gute Beleuchtung im Außenbereich mehr als ratsam.

Auch wenn es theoretisch möglich ist, sich auf das eher unschön flackernde Licht des Heizstrahlers zu beschränken oder darauf zu hoffen, dass das Licht aus dem Hausinneren zur Beleuchtung ausreicht, haben Sie definitiv mehr von Ihrem Garten, wenn Sie sich eine qualitativ hochwertige Beleuchtung anschaffen.

Lichtquellen erhalten Sie, wie so viele Produkte, zu unterschiedlichsten Preisen und in verschiedensten Ausführungen: von klassischen Laternen über solarbetriebene LED-Leuchten bis hin zu trendigen Lichterketten mit Glühbirnen, die beispielsweise entlang eines Pavillons aufgehängt werden können und ein gemütliches Ambiente erzeugen.

Beim Anbringen von Lichtquellen ist es besonders wichtig, dass Sie darauf achten, dass die Produkte wetterfest sind und von einer Fachkraft für Elektronik abgenommen sind.

Stellen Sie Ihren Auftrag für Außenbeleuchtung ein

 

3. Essbereich

Während wir allzu gerne in unseren Esszimmern, Wohnzimmern und sogar in unseren Schlafzimmern essen, setzen wir uns nur im Sommer zum Grillen nach draußen. Dabei ist der Genuss eines leckeren Essens nicht nur schön, sondern wir nutzen unseren Garten auch noch auf eine sinnvolle Weise. Warum also nicht auch die Essenszubereitung nach draußen verlegen?

Wollen Sie das ganze Jahr über draußen kochen, so ist ein Gasgrill eine gute Wahl, da dieser jederzeit im Handumdrehen aufgeheizt ist und die Verschlussklappe dafür sorgt, dass weder Ihre Burger nass werden noch dass ungeliebter Rauch das Grillerlebnis stört.

Für passionierte Griller kommt dennoch meist nur ein Profi-Holzkohlegrill infrage. Der Bau eines Holzkohlegrills ist für viele Maurer zugleich ein Weg, Ihrer Kreativität im zuvor abgesteckten Rahmen freien Lauf zu lassen. Optional kann auch ein Kamin mit eingebaut werden, um den entstehenden Rauch besser abzuleiten.

Eine weitere Option für eine fest installierte Kochstelle im Freien ist der Pizzaofen, den auch Ihr Besuch sicherlich lieben wird. Gefragte Ofenbauer wie Ooni berichten, dass die Nachfrage nach Ihren Öfen in den vergangenen Jahres um Vielfaches gestiegen ist; wenn Sie jedoch selbst Lust haben anzupacken oder dafür die Unterstützung eines Maurers benötigen, stellt dies eine gute Alternative dar, auf die Sie stolz sein können.

Stellen Sie Ihren Mauer-Auftrag ein

 

4. Bepflanzung

Neben der Schaffung einer Terrasse oder dem Verlegen eines Bodenbelags kann auch eine gelungene Bepflanzung abgegrenzte Bereiche innerhalb eines Gartens schaffen - Blumenkübel können dabei für eine noch eindeutigere Abtrennung sorgen.

Pflanzenkübel können Sie auch ganz einfach selbst herstellen, beispielsweise aus alten Europaletten, Ziegelsteinen oder Beton, der anschließend nach Ihren Wünschen bemalt werden kann.

Auch Hochbeete verleihen dem Garten eine besondere Wirkung, da sie aufgrund Ihrer Höhe an Trennwände erinnern.

Wollen Sie noch einen Schritt weitergehen, können Sie darüber nachdenken, einen vertieften Bereich in Ihren Garten zu schaffen und die Hochbeete darin einzuarbeiten.

Benötigen Sie Unterstützung, helfen Ihnen gerne Experten aus dem Bereich Landschaftsbau.

Haben Sie sich für die Art der Bepflanzung entschieden, steht der spaßige Teil davor: das Auswählen geeigneter Pflanzen. Die beste Zeit, um eine solche Vorauswahl zu treffen, ist zwischen Herbst und Frühjahr, sodass die Pflanzen pünktlich zum ersten schönen Wetter in Ihrem Garten blühen.

Alternativ können Sie Ihren Garten mit Immergrün und mehrjährigen Pflanzen bewirtschaften. Diese haben das ganze Jahr über die gleiche Blütenfarbe und hauchen Ihrem Garten auch im Winter Leben ein.

Stellen Sie Ihren Gartenplanungs-Auftrag ein

 

5. Heizstrahler

Da wir nicht über ein mediterranes Klima verfügen, fallen die Temperaturen bei uns im Herbst und Winter rapide. Aus diesem Grund ist die Beheizung unseres Außenbereichs eine nicht zu vernachlässigende Angelegenheit.

Es gibt die folgenden Möglichkeiten zur Beheizung des Außenbereichs:

  • Gasheizstrahler: werden in allen möglichen Größen und Varianten hergestellt, sodass auch Sie das Modell finden, das genau zu Ihrer Sitzecke passt. Das Aufstellen der Gasheizstrahler ist einfach und gelingt auch ohne fremde Hilfe. Einziger Nachteil: ihr hoher Gasverbrauch.
  • Gasheizstrahler können anstelle von Gasflaschen auch über Ihre Gasleitung betrieben werden. Somit bestünde als optisches Extra auch die Option, den Heizstrahler um eine offene Flamme herum zu konstruieren.
  • Festbrennstoff-Heizgeräte: Beliebte Alternative für rustikale Gärten, für die Kohle oder Holz verwendet wird und die an ein Lagerfeuer erinnern. Genauso wie bei Gasheizstrahlern können Sie die Heizgeräte fertig im Baumarkt kaufen oder eines aus Ziegeln oder Stein anfertigen lassen. Der Nachteil eines solchen Heizgeräts ist der durch die Verbrennung entstehende Rauch. Seien Sie also Vorsichtig, wo Sie das Gerät platzieren, sodass kein Rauch in Ihr Haus oder das Ihres Nachbarn zieht.
  • Elektrische Heizgeräte sind deutlich energiesparender und erzeugen keinen Rauch. Infrarotleuchten können an Wänden oder an Unterständen wie Pavillons befestigt werden und erzeugen Wärme auf Knopfdruck. Modelle, die unter 3 kW leisten, müssen mit Strom versorgt werden. Daher ergibt es Sinn, eine Steckdose in der Außenwand zum Garten einzubauen - diese erweist sich im Übrigen auch geschickt zum Rasenmähen und sämtliche andere Dinge. Bei Modellen mit mehr Leistung sollten Sie einen Elektriker kontaktieren, um die Anschlüsse zum Haus sicher zu legen.

Stellen Sie Ihren Elektriker-Auftrag ein

 

6. Unterstand

Irgendwann ist auch der schönste Sommer vorüber und der Herbst begrüßt uns mit jeder Menge Regen. Anstatt sich nun aber nur noch in der Wohnung aufzuhalten, lohnt es sich, in einen langlebigen Unterstand zu investieren.

Gartenlauben, Pavillons und Gartenhäuschen stellen alle sinnvolle Möglichkeiten für einen Unterstand im Garten dar.

Abhängig von Ihrem Budget existieren viele Möglichkeiten, einen solchen Unterstand zu bauen. Angefangen bei kostensparenden, selbst zusammenbaubaren Sets bis hin zu individuell angefertigten Bauten ist alles dabei - fragen Sie einfach Ihren Handwerker des Vertrauens.

Ob Sie eine Baugenehmigung benötigen, ist von Ort zu Ort unterschiedlich und sollte daher in jedem Fall beim zuständigen Bauamt erfragt werden.

Lassen Sie sich Ihren eigenen Unterstand bauen

Tags:
Gewerke:
Qualifizierte Handwerker
in Ihrer Nähe finden!
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen
Jetzt kostenlos Angebote erhalten
Handwerker direkt suchen:
Newsletter abonnieren

Zu welchen Themen möchten Sie die neuesten Artikel bequem per E-Mail erhalten?



E-Mail Adresse:

Ich stimme dem Erhalt des Newsletters zu. Eine Abmeldung ist jederzeit möglich.