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Früher Elektriker. Heute Elektroniker

Autor:
Redaktion

Im Zeitalter der Digitalisierung werden Handwerksjobs zu Hightech-Berufen. Die Elektriker von heute heißen Elektroniker: Profis für IT und Energiewende.

Elektriker war schon immer ein Beruf mit Spannung – im wahrsten Wortsinn: Keine 220-Volt-Versorgung ohne Fachwissen und Meisterhände. Die Elektriker kamen und kommen seit jeher als erste und letzte auf jede Baustelle. Schon ins Fundament verlegen sie Kanäle und Leitungen. Während die Maurer die Wände hochziehen, installieren die Elektriker Kabel samt Steckdosen.

Zuletzt schlossen die Elektriker stets die elektrischen Geräte an, vom Herd bis zum Telefon. Was allerdings heute kaum noch anfällt: Sie reparierten auch Vieles davon. Bestanden die Geräte doch aus Drähten und Kondensatoren statt Chips und Platinen.

Elektroniker-/innen konzipieren smartes Wohnen

Elektroniker von heute bearbeiten dennoch ein sehr viel breiteres Spektrum. Die Digitalisierung fordert sie neben dem Handwerk vermehrt als Berater und Allround-Dienstleister.

Immer häufiger ist ihre Kompetenz schon bei der Planung von Bau-, Einrichtungs- oder Sanierungsmaßnahmen gefragt. Wer, wenn nicht der Elektroniker, konzipiert und installiert zum Beispiel die Smart-Home-Systeme? Die Hausautomation ist ein immer wichtigeres Thema – vom ferngesteuerten Licht über die Heizung bis zu HiFi- und Alarmtechnik.

Bessere Maschinen und Materialien vereinfachen die Arbeit. Und nichts läuft ohne Computer: Wer Häuser vernetzt, plant multimedial. Ständiges Lernen gehört zum Berufsbild. Neue Sicherheits-Anforderungen sind nur ein Beispiel. Ein angenehmer Nebeneffekt für Unternehmen wie Bewerber: Das Berufsfeld wird auch für Frauen immer interessanter.

Vom Netzwerk- bis zum Photovoltaik-Experten

Die genaue moderne Berufsbezeichnung lautet Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik. Doch auch dies ist nur noch ein Oberbegriff. Heutige Auszubildende spezialisieren sich zumeist bereits als:

  • Bürosystemtechniker
  • Automatisierungstechnikerin
  • Energietechniker
  • Gebäudetechniker
  • sowie unter anderem als Maschinen-, Antriebs- und Informationstechniker

Ein Büro- oder IT-Systemtechniker plant und installiert Netzwerke und Systemkomponenten und programmiert zum Beispiel Anwendungssoftware. Er steht dem Kunden bei technischen Fragen zur Seite.

Zu den Aufgaben des Automatisierungstechnikers gehört es, Schaltschränke und Steuerungsanlagen individuell zu entwickeln. Energietechniker konstruieren unter anderem Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen, ja sogar Windenergieanlagen. Gebäudetechniker schließlich planen Steuerelektronik- und Beleuchtungssysteme, bauen Stromtankstellen auf – und Vieles mehr.

Ein Tipp: Bei der Handwerkskammer erkundigen, welche Berufsfelder inzwischen ausgebildet werden. Und: einfach mal Stellengesuche für ausgebildete Elektroniker googeln! Die Stellenbeschreibungen mit all ihren Anforderungen versprechen Berufe mit jeder Menge Spannung.

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