Für die Gartenmauer wird ein dünnes Streifenfundament benötigt
Schritt für Schritt

Fundament für eine Mauer bauen - Schritt für Schritt

Autor:
Redaktion

Wer sich eine Mauer im Garten bauen möchte, braucht zunächst ein stabiles Fundament. Dieses sorgt für Standfestigkeit und ist daher unumgänglich.

1. Warum ein Fundament notwendig ist

Bei vielen Gartenbesitzern kommt schnell der Gedanke auf, einzelne Gartenbereiche durch einen Zaun, eine Hecke oder Mauer einzugrenzen. Fällt die Entscheidung auf Letzteres, ist ein Fundament anzulegen. Dieses gewährleistet die Stabilität und somit den sicheren Stand.

2. Die Kosten des Fundaments abwägen

Jeder halbwegs geübte Handwerker kann das Fundament seiner Mauer für rund zehn Euro pro Zementsack selber bauen. In Eigenleistung lässt sich viel Geld sparen, hingegen verlangt der Fachmann 80 bis 150 Euro pro laufenden Meter. 

Jedoch sollte man sich im Vorfeld erkundigen, ob eine Baugenehmigung nötig ist.

3. Die Vorbereitungen des Fundaments

Zuerst ist die Fläche mithilfe von Pflöcken und einer Richtschnur abzustecken, um den späteren Verlauf festzulegen. Dies stellt sicher, dass die Mauer geradesteht. Dabei richten sich Breite und Länge nach den Abmessungen der geplanten Gartenmauer.

4. Die Erde ausheben

Nun ist ein rund 80 Zentimeter tiefer Graben (Frostgrenze) zu schaufeln. Dies ist wichtig, damit sich das Fundament durch gefrierende Bodennässe nicht hebt. Um das Erdreich auszuheben, eignen sich am besten eine Hacke und ein Spaten.

5. Den Rand einschalen

Sind die Seitenwände fest und bröckeln nicht ab, reicht es die oberen Ränder einzuschalen. Dafür ist ein Holzrahmen vorzubereiten, der an jedem Rand ausgerichtet und mit Schraubzwingen fixiert wird. 

Falls die Grabenränder abrutschen, sind diese mit Holzbrettern zu verschalen, wobei die Oberkante der Schalung waagerecht auszurichten ist.

6. Das Sand-Kiesgemisch

Zuunterst kommt eine circa 40 Zentimeter hohe Schicht aus Sand und Kies. Für ein sicheres Fundament der Mauer ist alle 15 Zentimeter das Gemisch mit einem Betonstampfer zu verdichten.

Am besten arbeitet der Heimwerker in mehreren Lagen, um eine gute Verdichtung zu erreichen.

7. Die Bewehrungsmatte einlegen

Anschließend ist eine Bewehrung, beispielsweise eine Baustahlmatte, zu platzieren. Diese ist so einzusetzen, dass der Beton sie vollkommen umschließen kann.

Als Alternative lassen sich Bewehrungskörbe verwenden, auch diese sind exakt auszurichten.

8. Den Stampfbeton anmischen

Für das Fundament einer Mauer ist erdfeuchter Stampfbeton nötig. Hierfür sind zuerst vier Teile Sandkies und ein Teil Zement trocken zu mischen. Danach rührt der Heimwerker nach und nach Wasser unter, damit eine geschmeidige Masse entsteht. Besonders leicht gelingt das Mixen mit einem Rührgerät für die Bohrmaschine in einer Schubkarre.

9. Die Betonmasse einfüllen

Nun kann der Heimwerker den fertigen Stampfbeton direkt aus der Schubkarre in den Fundamentgraben füllen. Damit sich die Betonmasse gleichmäßig verteilen kann, muss er ihn langsam einlaufen lassen. Für die Verdichtung ist nochmals der Stampfer zu verwenden, so entweichen die Luftblasen. 

10. Die letzten Arbeitsschritte für die Mauer

Um die Fläche eben und bündig abzuziehen, leistet eine Latte hilfreiche Dienste. Ganz zum Schluss deckt eine mit Steinen beschwerte Plane das Fundament ab. So kann es in Ruhe eine Woche trocknen und ist gleichzeitig vor Regen geschützt. 

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Tags: Fundament
Gewerke:Maurer und Betonbauer

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