Ohne Fundament steht der Grillkamin nicht sicher im Garten.
Schritt für Schritt

Fundament für einen Grillkamin bauen

Autor:
Redaktion

Ein Grillkamin ist groß und schwer. Ohne ein geeignetes Fundament kann er nicht stabil und sicher stehen. Der Unterbau erfordert große Sorgfalt.

1. Wann ein Fundament nötig ist

Soll der Grillkamin auf einem unbefestigten Platz, wie einer Rasenfläche, stehen, ist immer ein Fundament erforderlich. Steht er auf einem Weg oder einer Terrasse, kommt es darauf an, ob deren Unterbau für hohe Belastungen ausgelegt ist. Im Zweifel ist es besser, sich nicht auf einen stabilen Untergrund zu verlassen, sondern selber für einen zu sorgen, damit der Kamin später nicht schief steht.

2. Einen geeigneten Platz auswählen

Für den Bau des Fundaments ist eine Grube unabdingbar. Ein vorhandener Bodenbelag wird daher zerstört. Es ist sicher zweckmäßiger für den Grill einen Platz neben einem Weg oder einer Terrasse auszuwählen, als den vorhandenen Boden im Bereich des geplanten Gartenkamins oder Pizzaofens aufzustemmen.

3. Planung des Unterbaus

Die Kamine sind schwer, üben aber weniger Belastungen aus, als ein rollendes Auto. Bei Grillkaminen bis 250 Kilogramm reicht ein Packlager aus Bauschutt im Boden. Ein schwerer Grill benötigt ein Fundament mit Kies als Drainage, Schotter als Tragschicht sowie eine Betonplatte. Letztere ist bei manchen Kaminen bereits vorhanden. Je Quadratmeter fallen übrigens etwa zehn Euro für Material an.

4. Tiefe der Grube

Fundamente müssen im gewachsenen Erdreich fußen. Dies ist bei einem aufgeschütteten Boden zu berücksichtigen, das Fundament des Kamins beginnt erst unter dieser Schicht. Für einen ordnungsgemäßen Aufbau ist eine Tiefe von mindestens 30 Zentimetern erforderlich.

5. Abstecken des Bauplatzes

Die Maße des Fundaments entsprechen der Grundfläche des Gartengrills. Soll eine Bodenplatte betoniert werden, ist ein Zuschlag in der Länge und Breite von zehn Zentimetern für die Schalbretter nötig. Durch vier Pflöcke und eine darum gespannte Schnur lassen sich die Maße leicht am Boden markieren.

6. Den Unterbau herstellen

Die markierte Grube ist nun auszuheben und mit zehn Zentimeter Kies sowie zehn Zentimeter Splitt zu füllen. Nach dem Verdichten kommen die Schalbretter in die Grube. Damit eine waagerechte Bodenplatte entsteht, sind diese mit einer Wasserwaage exakt auszurichten und von außen mit Pflöcken zu sichern. Wer sich unsicher ist, ob alles richtig ausgerichtet ist, sollte einen Fachmann zurate ziehen.

7. Die Bodenplatte gießen

Eine Baufolie auf der Splittschicht verhindert ein Einsickern des Betons. Für die Stabilität ist eine Baustahlmatte auf Abstandklötze einzulegen. Nun kommt Beton, eine Mischung aus einem Teil Zement mit vier Teilen Kies und einem halben Teil Wasser, in die Grube.

8. Lufteinschlüsse verhindern und verdichten

Damit unter dem Beton keine Luft eingeschlossen wird, ist mehrfach mit einer Schaufel hineinzustoßen. Danach erfolgen das Verdichten mit einem Stampfer und das Abziehen mit einer Richtlatte. Beton darf nicht schnell austrocknen, dies verhindert Abdecken mit einer Baufolie für drei Tage.

9. Den Grillkamin bauen

Sobald die Platte nach einer Woche fest und trocken ist, kann der Bau des Kamins beginnen. Die Bausätze bestehen in der Regel aus Betonsteinen, bei denen die Fugen mit Spezialmörtel zu verkleben sind. Wurde das Fundament korrekt gebaut, steht der Kamin automatisch senkrecht.

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Tags: Fundament
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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