Fachgerecht verlegte Fußbodenheizungen sind wartungsarm und müssen selten repariert werden
Ratgeber

Fußbodenheizung - Reparatur und Wartung

Autor:
Redaktion

Eine Fußbodenheizung ist besser als Ihr Ruf. Sie ist weder besonders wartungsintensiv, noch sind in der Regel große Reparaturen zu erwarten.

Lebensdauer von Fußbodenheizungen

Angaben über die Lebensdauer von Fußbodenheizungen sind reine Spekulation. Moderne Heizungen werden anders verlegt, als die Anlagen vor 20 Jahren. Auch kommen andere Materialien zum Einsatz. Nach dem derzeitigen Stand der Technik geht man davon aus, dass eine Warmwasserheizung etwa 40 Jahre hält. Erfahrungen haben gezeigt, dass solche Heizungen auch nach 60 Jahren noch laufen können.

Entscheidend für die Lebensdauer ist die fachgerechte Verlegung, enge Radien belasten zum Beispiel das Material. Auch muss die Heizung fest im Boden verankert werden. Selbst schwere Möbel dürfen die Rohre nicht belasten. Ein wesentlicher Faktor ist das Material, aus dem der Heizkreislauf besteht. Es muss gasdicht sein und darf nicht korrodieren. Vernetzte PE-Rohre und Kupfer haben sich seit Jahren bewährt. Es empfiehlt sich, bei der Verlegung nicht die Kosten für den Heizungsbauer zu sparen. Fehler können später teuer werden.

Wartung der Anlage

Eine fachgerecht verlegte Fußbodenheizung aus einem gasdichten Material sollte eigentlich nicht verschlammen. Ablagerungen entstehen durch Sauerstoff, der eindringt oder wenn frisches Wasser eingefüllt wird. Die Heizung soll daher nur mit sauerstofffreiem Wasser befüllt werden.

Bekannt ist, dass Kunststoffrohre die vor 1990 verbaut wurden, zum Verspröden und Verschlammen neigen. Von Kupferrohren ist Ähnliches nicht bekannt, auch nicht von neueren Kunststoffrohren. Trotzdem empfiehlt es sich, die Heizungsanlage von Zeit zu Zeit von einem Fachbetrieb reinigen zu lassen. Auch ist es sinnvoll, dem Wasser Konservierer zuzusetzen. Eine Spülung ist spätestens nötig, wenn sich einige Teile der Anlage nicht mehr erwärmen.

Reparaturen müssen nicht Aufstemmen bedeuten

Wenn regelmäßig Wasser in der Heizung fehlt, hat sie nicht immer ein Leck. Die häufigste Ursache für Wasserverluste sind Undichtigkeiten an Anschlüssen im Verteiler. Diese sind leicht sind zu finden, eine Reparatur ist einfach. Achtung: Ein sichtbarer Wasserschaden mitten im Raum kann eine Ursache im Verteiler haben. Das dort austretende Wasser kann an einer Leitung entlang fließen und im Raum austreten.

Nur wenn sicher ist, dass im Verteiler alles dicht ist, macht es Sinn nach einer Leckage in der Leitung zu suchen. Hierbei sind Thermografien und der Einsatz von Feuchtemessern eine gute Hilfe. Meist muss die Schadstelle nicht freigelegt werden. Heute kommen häufig Verfahren zum Einsatz, bei denen ein Dichtmittel in die Leitung gefüllt wird. Die Angst vor Reparaturen sollte nicht dazu führen, auf die Nutzung von Wärmepumpen in Verbindung mit einer Flächenheizung zu verzichten.

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Tags: HeizungFußbodenheizung
Gewerke:Installateur und Heizungsbauer

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