New German Style: Zufällig wirkende Bepflanzung mit durchdachtem Konzept
Ratgeber

Garten im New German Style

Autor:
Redaktion

Stauden, Gehölze und Blumenzwiebeln prägen den zufällig wirkenden New German Style aus. Was einfach aussieht, hat ein tiefergehendes Konzept.

Immer öfter hören und lesen Gartenliebhaber in Gartenzeitschriften vom Begriff New German Style (NGS) in der Gartenkultur. Doch was steckt dahinter?

Neue Gartenkultur setzt auf Einfachheit

Einfach erklärt handelt es sich beim Gartentrend New German Style um eine Bepflanzung, die pflegeleicht, naturnah und standortgerecht ausgewählt wurde und deren Bedürfnisse zueinander passen. Geprägt wurde der Begriff vom englischen Gartenjounralisten Stephen Lacey, der diese Art der Bepflanzung in den 80iger Jahren in Deutschland entdeckte. Der New German Style ist sozusagen die gartengestalterische Antwort auf die Formensprache der Architektur unserer heutigen Zeit.

Dieser aktuelle Gartentrend und Beitrag zur Gartenkultur findet vor allem in England viel Anklang. Aber auch im heimischen Garten macht sich der Trend einen Namen, da er gut aussieht und äußerst pflegeleicht ist.

Welche Bepflanzung macht den New German Style aus?

Im Bepflanzungsstil des New German Style werden staudenartige, krautige, ausdauernde und winterharte Pflanzen mit verschiedenen Arten von Gehölzen und Zwiebelblumen kombiniert. Dabei wird darauf geachtet, dass nur Pflanzen gesetzt werden, deren Standort natürlich an dieser Stelle ist.

Die Pflanzen werden entsprechend ihrer natürlichen Verbreitung gesetzt. Auch das Ausbreitungsverhalten in Kombination der Pflanzen miteinander, wird dabei berücksichtigt. Die Bepflanzung soll so aussehen, als hätte sich die Natur den Platz selbst erobert. Dabei ist die Bepflanzung aber so dicht, dass nicht an ein natürliches Wachstum zu glauben ist.

Ziel des New German Style ist es, die dauerhafte Ansiedlung von verschiedenen kombinierten Pflanzen zu etablieren, die wenig Pflege brauchen und daher auch wenig Kosten verursachen.

Den Gartentrend in den eigenen Garten holen

Im Trend des New German Style geht es vorallem darum, zu beobachten, was die Pflanzen brauchen. Die Pflanzen werden nach Standort und Boden ausgewählt und nicht andersherum. Kein Boden muss dabei künstlich verändert werden. Einfache Stauden, Gräser und Blumenzwiebeln werden einfach so miteinander kombiniert, dass die natürlichen Standortansprüche der Pflanzenkombination dieselben sind. Auch der gleiche Wasser- und Sonnenbedarf ist dabei wichtig.

Den NGS macht außerdem eine üppige und vielfältige Bepflanzung aus. Der Garten soll dabei nicht aufgeräumt wirken. Mehrjährige Pflanzen, die mit Wind und Wetter klarkommen, werden bevorzugt. Bei diesem Gartentrend ist eine genaue Kenntnis der Pflanzen Voraussetzung. Die Bepflanzung wirkt natürlich und fast schon zufällig und der Standort bekommt einen hohen Stellenwert.

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