Gartenteich
Ratgeber

Gartenteiche – Anlage und Bau

Autor:
Redaktion

Wasser ist seit jeher ein beliebtes Element bei der Gartengestaltung. Ein Projekt, das sich in fast jedem Garten mit überschaubarem Aufwand realisieren lässt, ist ein Gartenteich.

Größe & Lage

Größe und Form der Wasserfläche sollten dabei mit dem jeweiligen Grundstück harmonieren. Zwar lässt sich in einem größeren Gartenteich einfacher ein ökologisches Gleichgewicht erzielen als in einem kleineren; doch ist bei der Anlage größerer Teiche oft professionelle Hilfe erforderlich. Einen kleineren Gartenteich kann hingegen fast jeder ohne besondere Vorkenntnisse anlegen.

Wenn die Größe des Grundstücks es zulässt, sollte die Wasseroberfläche des Gartenteichs mindestens 12 Quadratmeter betragen. Bei einer maximalen Tiefe von einem Meter herrscht in einem Gartenteich dieser Größe eine relativ stabile Temperatur und der Teich reinigt sich meist selbst. Unterstützend wirkt eine natürliche Bepflanzung, weshalb auf ein ausgewogenes Verhältnis von Tief- und Flachwasserzonen geachtet werden sollte.

Größere Gartenteiche haben eine ideale Lage, wenn sie an Sonnentagen sechs bis acht Stunden Sonnenlicht erhalten. Bei kleineren Teichen hingegen muss darauf geachtet werden, dass sie sich nicht zu stark aufheizen. Benachbarte Bäume sollten daher während der Mittagsstunden für zwei bis drei Stunden Schatten spenden.

Bau

Früher wurden Gartenteiche häufig betoniert. Heute steht eine Vielzahl vorgefertigter Teichbecken aus Kunststoff zur Auswahl, die ebenso wetterbeständig wie frostfest sind und intensiver Sonneneinstrahlung standhalten. Wer Form und Größe seines Gartenteichs individuell bestimmen möchte, nutzt robuste Teichfolien, die sich auch von Ungeübten leicht verarbeiten lassen.
Mithilfe eines flexiblen Maßbandes lässt sich nach dem Ausheben der Grube genau ausmessen, wie viel Teichfolie benötigt wird. Von den Maßen der Vertiefung ausgehend sind in Länge und Breite je zweimal 50 Zentimeter Überstand hinzuzurechnen.

Ist die Teichgrube von Wurzeln und Steinen befreit, kann sie zum Schutz der Teichfolie mit verrottungsfestem Vliesgewebe ausgekleidet werden. Teichfolien sollten an einem sonnigen Tag verlegt werden, weil sie dann besonders elastisch sind und sich dem Untergrund optimal anpassen. Nach Verlegen der Teichfolie, wird der Teichgrund mit feinem Kies aufgeschüttet, bevor entsprechend der Teichmaße die unterschiedlichen Pflanzzonen angelegt werden. Langsam wird nun in Etappen Wasser in den Gartenteich gelassen. Ist der Gartenteich vollständig mit Wasser befüllt, sollte ein paar Tage abgewartet werden. Eventuell setzt sich der Untergrund noch und die Folie rutscht etwas nach.

Nachdem die überstehenden Ränder der Teichfolie abgeschnitten sind, wird der Beckenrand mit Steinen oder grobem Kies bedeckt und die Randbepflanzung vorgenommen. Flach wurzelnde Gehölze sollten dabei nicht zu nah an den Rand des Gartenteichs gepflanzt werden, weil ihr Wurzelwerk die Folie beschädigen könnte.

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Tags: Gartenteich
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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