Gartenteiche beherbergen eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt.
Schritt für Schritt

Gartenteiche gestalten - Schritt für Schritt

Autor:
Redaktion

Gartenteiche zu gestalten erfordert zunächst eine genaue Planung. Denn der Standort und viele andere Faktoren wirken sich auf den Teich aus.

1. Gartenteiche brauchen einen guten Standort

Besonders gut kommen Gartenteiche zur Geltung, wenn man sie in der Nähe der Terrasse oder einer Sitzecke anlegt. Eine Sonnenbestrahlung von vier bis fünf Stunden pro Tag wäre optimal. Denn Wasserpflanzen benötigen Licht, um zu gedeihen, andererseits darf sich das Wasser nicht zu stark erwärmen. Das würde nur das Algenwachstum fördern. Dafür sollten ein paar große Sträucher und Büsche vorhanden sein, die dem Teich an sehr warmen Tagen Schatten spenden. Allerdings sollten Bäume, die im Herbst ihr Laub abwerfen mindestens drei Meter entfernt stehen, da diese den Teich nur unnötig verschmutzen. 

Hilfreich ist es, zunächst die Umrisse mit hellem Sand oder kurzen Pflöcken abzustecken. Anschließend wird noch einmal nachgemessen. Wenn alles stimmt, kann der Aushub vorgenommen werden. Ein kleiner Minibagger wird hier sicher gute Dienste leisten und die Arbeit erleichtern.

2. Form und Größe gestalten

Gartenteiche sind abhängig von der Form und Größe des Gartens und sollten sich harmonisch in die übrige Gartengestaltung einfügen. Ist der Garten in natürlicher geschwungener Form gehalten, sollten auch Gartenteiche in dieser Form gestaltet werden. In Gärten, in denen eine rechtwinklige Form vorherrscht, machen sich ovale oder runde Teiche besonders gut.

Hier gilt: Je größer der Teich ist, umso vielfältiger lässt er sich gestalten. Dabei sollte beim Teichbau beachtet werden, dass die Fläche wenigstens 15 Quadratmeter beträgt und die Wassertiefe mindestens 80 Zentimeter hat. Denn bei einem größeren Gewässer ist zugleich das biologische Gleichgewicht besser. Und das bedeutet wiederum, dass der Pflegeaufwand viel geringer ist.

3. Teichfolie oder Kunststoffbecken

Die meisten Gartenteiche werden mit spezieller Teichfolie ausgelegt. Bei der Ausführung mit Teichfolie sind wesentlich flexiblere Bauweisen möglich. So kann man seinen Teich in flache und tiefere Zonen gestalten und es lassen sich gleich Bachläufe oder eine Brücke miteinplanen. Allerdings sollte je größer das Becken ist, auch die Folie stärker ausfallen. Bei richtiger Verlegung kann eine qualitativ hochwertige Teichfolie fast zwanzig Jahre halten. 

Ein Fertigteich ist die einfachste Variante, weil er einfach nur in den Boden gesetzt wird. Er ist sehr robust und lässt sich schnell einbauen. Im Unterschied zum Folienteich ist die Form vorgegeben und er lässt sich weniger aufwendig gestalten. 

4. Stauden und andere Wasserpflanzen

Hat man den Aushub vorgenommen, die Folie verlegt und das Wasser eingelassen, dürfen auch die Pflanzen nicht fehlen. Am Teichufer werden gern Sumpfschwertlilien sowie Iris und Sumpfbinsen genommen. Der Wasserhahnenfuß ist bei Fischen zum Laichen sehr beliebt. Goldfelbrich und Fieberklee sind für die Sumpfzonen und Sumpfdotterblumen geeignet, Schwanenblumen und Froschlöffelpflanzen mögen Flachwasserzonen. In den Tiefzonen sehen Wasserhyazinthen und natürlich die Königin der Teichpflanzen - die Seerose - schön aus. 

Tags: GartenplanungGartenteich
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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