Lattenzäune aus Holz sind die Könige unter den Zäunen.
Ratgeber

Gartenzaun aufstellen - Ratgeber für einen Holzzaun

Autor:
Redaktion

Das erste Unwetter bläst den Gartenzaun um. Damit genau das nicht passiert, sollten Heimwerker das Aufstellen mit Hilfe eines Ratgebers planen.

Der Holzzaun als multifunktionaler Zaunkönig

Zäune können verschiedene Zwecke erfüllen. Wichtigster Anspruch an die Konstruktion ist die Grundstücksbegrenzung. Aber auch Sichtschutz und Windschutz können zu den Anforderungen zählen. Gartenzäune aus Kunststoff oder Holz werden allen drei Ansprüchen gerecht. Zwar lassen sich ebenso Metallzaun oder Maschendrahtzaun aufstellen, anders als die Kunststoff- oder Holzvariante erfüllen solche die Windschutz- und Sichtschutzfunktion aber nur schwer.

Ratgeber empfehlen Holzzäune, weil sogar der Laie sie relativ professionell errichten kann. Dazu braucht er lediglich Zaunfelder, Latten, Pfosten und verzinkte Nägel. Zusätzlich helfen ihm L-Profile, Pfostenkappen, Einschlaghülsen und Beton bei einer stabilen Konstruktion.

Witterungsschutz für einen Gartenzaun aus Holz

Stabilität ist der wichtigste Anspruch an einen Gartenzaun. Anders als Kunststoff ist Holz witterungsempfindlich. Zur Verlängerung der Lebensdauer empfehlen Ratgeber für die Zaunkonstruktion daher robuste Holzarten wie Fichte oder Kiefer. Zusätzlich dazu kann eine Lasur oder Lackierung das Naturmaterial schützen. Extra Feuchtigkeitsschutz für die Zaunfelder gewährt ein Sicherheitsabstand von zehn Zentimetern zum Boden.

Um auch die Pfosten vor Feuchtigkeit und Verrutschen zu bewahren, findet deren Montage auf einem Betonfundament mit eingelassenen Einschlaghülsen statt. Betonfundamente gewährleisten zusätzlich zum Fäulnisschutz erhöhte Zaunstabilität. Unter jedem Pfosten liegt dazu ein etwa 70 Zentimeter tiefes Loch, in das man Beton, Kies und wieder Beton einbringt.

Bevor der Beton erhärtet, die Einschlaghülsen einstecken und präzise ausjustieren. Danach lassen sich die Pfosten problemlos auf die Hülsen schlagen. Der Abstand zwischen den Pfostenelementen sollte aus Stabilitätsgründen nicht mehr als zwei Meter betragen.

Zaun aufstellen nach Ratgeber - die richtigen Maße

Die Entscheidung für eine Zaunform steht am Anfang jeder Zaunplanung. Jäger- oder Lattenzäune sind die beliebtesten Varianten, wobei die Lattenvariante mit Gartentor in der Umsetzung die einfachste ist. Zaunelemente wie Gartentore lassen sich fertig kaufen und als Zaunfeld zwischen zwei Pfosten verschrauben. In den anderen Feldern sitzen an je zwei Querverstrebungen vertikal die einzelnen Latten.

L-Profile verbinden die Pfosten mit den Querbalken und verzinkte Nägel fixieren die Latten an den Querverstrebungen. Vor dem Lattenkauf steht ein genaues Aufmaß der Zaunfläche an. Auch die Höhe des Zauns findet darin Berücksichtigung. Durchschnittlich ist ein Gartenzaun etwa 1,10 Meter hoch. Ein wirkungsvoller Sichtschutzzaun beginnt dagegen bei circa zwei Metern.

Da gerade hohe Zäune das bauliche Bild des Gebiets verändern, braucht man zum Aufstellen eine Zulassung durch die Baubehörde. Sobald Zaunfeldmaße und Höhe bestimmt sind, lassen sich Latten kaufen. Dabei aber Achtung: Zu dichte Lattung kann in Gebieten mit starkem Wind die Zaunstabilität beeinträchtigen. Windschutzelemente lassen sich an der Innenseite der Konstruktion übrigens auch nachträglich befestigen und fertig ist der multifunktionale Zaunkönig. Ein letzter Tipp zur Kostenersparnis: Trennzäune zusammen mit den Nachbarn planen und die Kosten teilen.

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Tags: Zaun
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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