Wenn Nahrung und Unterkunft entzogen werden, ziehen die Ameisen frewillig weiter
Checkliste

Gegen Ameisen im Garten vorgehen - Checkliste

Autor:
Redaktion

Einige Ameisen im Garten sind normal. Treten die Krabbeltiere in Scharen auf, sieht es anders aus. Nun werden gute Mittel gegen die Plage benötigt.

Grund für das Auftreten der Ameisen ermitteln

Wie bei allen Lebewesen, gibt es auch bei Ameisen zwei Haupttriebfedern, die zur Ansiedlung führen. Es muss Unterkunft und genügend Nahrung vorhanden sein. Zumindest kurzfristig gibt es kaum eine Möglichkeit, den Ameisen die Behausung zu entziehen, denn die Tiere leben meist im Sand unter Pflastersteinen. Aber es ist recht einfach, den Insekten die Nahrung zu entziehen. Zunächst sind mögliche Nahrungsquellen aufzuspüren.

  • Gibt es Blattläuse im Garten?
  • Ist reifes Obst im Garten?
  • Wird im Freien gegessen?
  • Lagern Nahrungsmittel im Freien oder an Stellen, welche die Ameisen leicht erreichen können?

Maßnahmen gegen die Plage im Garten

Nachdem die Nahrungsquellen gefunden wurden, müssen diese nun entweder beseitigt oder für die Ameisen unerreichbar gemacht werden. Die Blattläuse lassen sich ausgezeichnet mit Hausmitteln bekämpfen. Da niemand im Sommer auf das Essen im Freien verzichten möchte, wird ein Platz eingerichtet, an dem weiter gegessen werden darf, den die Ameisen aber nicht erreichen.

  • Marienkäfer und Ohrenkneifer gegen Blattläuse ansiedeln.
  • Mit Brennnesseljauche oder Seifenwasser spritzen.
  • Leimringe an obsttragenden Bäumen anbringen.
  • Fallobst sofort entfernen.
  • Essplatz im Garten mit einem Ring aus Kreidepulver umgeben.
  • Nahrungsmittel wegräumen oder in dicht schließenden Dosen unterbringen.

Bauliche Maßnahmen gegen die Ameisenplage

Ameisen lieben es, unter gepflasterten Bereichen zu leben. Dort ist es von der Sonne warm und im weichen Sand lassen sich leicht Nester graben. Es ist daher sinnvoll auch eine Neugestaltung von Wegen und Terrassen ins Auge zu fassen.

  • Feststellen, unter welchem Belag die Ameisen siedeln.
  • Fugen mit Mörtel auf Kunstharz-Basis abdichten.
  • Möglich Alternativen auswählen, zum Beispiel Schotter statt Gehwegplatten
  • Anderen Unterbau auswählen, Basaltspilt statt Sand.
  • Weg und Terrasse neu anlegen.

Die Tiere auf Dauer vertreiben

Der Entzug von Wohnraum und Nahrung ist wirkungsvoller als Giftköder. Denn nachrückende Tiere ersetzen schnell die vergifteten. 

Tags: GartenplanungPflasterarbeiten
Gewerke:Fliesen-, Platten- und MosaiklegerGarten- und Landschaftsbauer

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