Wird die spätere Möblierung beim der Wandgestaltung vergessen, verschwinden Dekore oft hinter Möbeln
Ratgeber

Gestalten von Wänden

Autor:
Redaktion

Wände sind mehr als notwendige Raumbegrenzungen. Sie sind ein wesentliches Element, wenn es um das Gestalten von Räumen geht.

Räume ganzheitlich gestalten

Wände sind leider oft das vergessene Element der Raumgestaltung. Die meisten Wohnideen enden vor den Wänden. Farben und Tapeten werden als notwendiges Übel betrachtet, nicht als Teil des Wohnkonzepts. Auch Bilder und Fotos dienen oft nicht dem Raumschmuck, sondern lediglich der Präsentation des Bildes. Schade, nur wer die Wände bei der Gestaltung des Raums mit einbezieht, kann einem Raum mehr Wohnwert verleihen.

Gestaltung von Wänden planen

Meist liegt die stiefmütterliche Behandlung von Wänden an einer völlig falschen Raumplanung. Tapeten und Farben werden für einen leeren Raum ausgesucht. Bei der Renovierung kommen einige gestalterische Ideen zum Einsatz. Mancher gibt sich sogar große Mühe beim Gestalten einer Wand mit Wandfarben, Schablonen und komplizierten Streichtechniken.

Leider zeigt sich später oft, dass die Mühe vergeblich war. Sobald der Raum möbiliert ist, verkehren sich gute Dekorationsideen manchmal ins Gegenteil. Eine vernünftige Raumgestaltung kann nur erfolgen, wenn schon bei der Auswahl von Farben und Tapeten an die Möbel gedacht wird. Nur so ergibt sich ein einheitliches Bild des Raumes, bei dem sich jedes Element zu einer Einheit zusammenfügt.

Möglichkeiten der flexiblen Wandgestaltung

Wenn bei der Renovierung nicht fest steht, welche Möbel wo stehen werden, ist es sinnvoll die Wände neutral zu gestalten. Strukturtapeten, dezente Farben und eventuell eine leichte Marmorierung sind in diesen Fällen besser für die Gestaltung von Wänden geeignet.

Besonders in Kinderzimmern macht es wenig Sinn, die Wände in Einklang mit den Möbeln zu gestalten. In diesen Räumen wechselt die Möblierung schnell. Die süße Babytapete passt zur Wiege, aber schon wenige Jahre später nicht mehr zu Juniors Piratenbett. Wenn die Möbel im Raum sind, ist es leicht, über Wandbilder oder Fotos Individualität in den Raum zu bringen. Es ist sinnlos einen Raum, dessen Möblierung sich ständig ändert, schon bei der Renovierung zu gestalten.

Bilder und Wandtattoos

Generell sollten Bilder erst zum Schluss angebracht werden. So können sie optisch an den richtigen Stellen platziert werden. Eine Ausnahme sind Räume, die als Bildergalerie verwendet werden. Hier sind die Bilder der Mittelpunkt. Licht und Möbel müssen zu den Bildern passend angeordnet werden.

Wer einen solchen Raum plant, muss Wand und Möbel den Bildern anpassen. Die Tapeten werden zum Hintergrund der Bilder und müssen entsprechen gewählt werden. Solche Galerien bieten sich zum Beispiel in einem Flus an.

Tags: WandgestaltungWohnideen
Gewerke:Raumausstatter

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